Nach zweijähriger Zwangspause: FF-Jugend matcht sich in Tulln

Erstellt am 06. Juli 2022 | 10:21
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Am 8. Juli und 9. Juli wird Tulln zur Hauptstadt der NÖ Feuerwehrjugend. An diesen Tagen werden fast 5.000 Burschen und Mädchen ihren hohen Ausbildungsstandard unter Beweis stellen. Und zwar beim Bewerb um das begehrte Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze und Silber. Für die 10 bis 16-jährigen Jugendlichen eine körperliche und feuerwehrtechnische Herausforderung. Und doch ist heuer einiges anders.

Die Pandemie und ihre Folgen sind auch an der Feuerwehrjugend nicht spurlos vorüber gegangen. Um ausreichend zu trainieren fehlte die gewohnte Zeit, zudem mussten die persönlichen Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Vor allem junge Menschen litten unter den fehlenden Sozialkontakten ganz besonders. Nachdem das Coronavirus noch immer sein Unwesen treibt, der Landesfeuerwehrverband das jährliche Landestreffen nach zweijähriger Zwangspause aber um jeden Preis umsetzen wollte, mussten alternative Wege gefunden werden.

320 Bewerbsgruppen kämpfen um den Titel „Schnellste Jugendgruppe 2022“

Und so wurde die Idee geboren, die großen Landesbewerbe heuer am Gelände des Landesfeuerwehrverbandes in Tulln anzubieten. In der Vorwoche kämpften bereits die erwachsenen Feuerwehrsportler bei eingeschränkten, aber besten infrastrukturellen Bedingungen um Meter und Sekunden. Dieses Wochenende stehen die Wettkämpfe des Nachwuchses am Programm. Unter 320 Bewerbsgruppen wird nicht nur die schnellste Jugendmannschaft ermittelt, gekämpft wird auch um die begehrten Medaillen in Bronze und Silber.

Einziger Wermutstropfen: Die Feuerwehrjugend muss heuer auf ihr großes Zeltlager und die beeindruckende Siegesfeier vor großer Kulisse am Ende der Wettkämpfe verzichten. Diese wird der Landesfeuerwehrverband zusätzlich am Samstag, ab ca. 18 Uhr, als Facebook-Livestream auf noe122.at anbieten.