Erstellt am 14. Juni 2018, 10:44

von APA Red

Firma zahlte unregelmäßig: AKNÖ erstritt 30.000 Euro. 30.000 Euro hat ein Gericht einem 47-Jährigen aus dem niederösterreichischen Zentralraum zugesprochen, der monatelang von seinem Arbeitgeber nur unregelmäßig Gehalt bekommen hatte.

Markus Wieser, Präsident der AKNÖ  |  NOEN, Erich Marschik

Die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) war für den Mann vor Gericht gezogen. "Nachdem das rechtskräftige Urteil eingelangt war, hat die Firma bezahlt", berichtete AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Nach dem Konkurs seines Dienstgebers, einer Großhandelsfirma, hatte der Verkaufsleiter der Aussendung zufolge für das Nachfolgeunternehmen weitergearbeitet - und sich zunächst bereit erklärt, wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation im Juni und Juli nur die Hälfte seines Gehalts zu bekommen, den Rest später. Der Arbeitgeber habe versprochen, den Betrag im September nachzuzahlen, das sei aber nicht passiert. Auch für August habe der 47-Jährige nur das halbe Gehalt erhalten, für Dezember gar keines. Der Mann wurde gekündigt.

Der Betroffene wandte sich an die Arbeiterkammer, die eine Klage für ihn einbrachte. Inklusive der Zahlungen für die Kündigungsfrist und anteiliger Sonderzahlungen machten die offenen Ansprüche mittlerweile 30.000 Euro aus, die vom Gericht auch vollständig anerkannt und bestätigt wurden, teilte die AKNÖ am Donnerstag mit.