Quintett nach vielen Einbruchsdiebstählen ausgeforscht. Mit der Ausforschung von fünf Beschuldigten haben niederösterreichische Kriminalisten zahlreiche Einbruchsdiebstähle auf Baustellen im Bundesland selbst und im Burgenland geklärt.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 27. März 2020 (09:33)

Vier Männer sind nach Angaben vom Freitag in Haft. Der angerichtete Schaden betrug laut Landespolizeidirektion Niederösterreich 135.000 Euro.

Im Zuge der seit August vergangenen Jahres laufenden Ermittlungen wurden am 9. Jänner drei ungarische Staatsbürger im Alter von 31, 35 und 42 Jahren nach einem Einbruchsdiebstahl in Baustellencontainer in Kottingbrunn (Bezirk Baden) festgenommen. In den Autos der Beschuldigten wurde der Polizei zufolge das Diebesgut, vorwiegend Elektrowerkzeuge und Einbruchswerkzeuge, sichergestellt. Das teilweise geständige Trio wurde in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

In Zusammenarbeit mit den ungarischen Behörden wurden in der Folge auch ein 26-jähriger und ein 35-jähriger ungarischer Staatsbürger als weitere Beschuldigte ausgeforscht. Nach dem jüngeren der Männer wird mit einem EU-Haftbefehl gefahndet. Der 35-Jährige ist in Ungarn in Untersuchungshaft.

Laut Polizei wurden dem Quintett weitere zwölf Einbruchsdiebstähle in Lagercontainer auf Baustellen in Kottingbrunn und Günselsdorf (Bezirk Baden), Hainfeld (Bezirk Lilienfeld), Rabenstein (Bezirk St. Pölten), Neumarkt a.d. Ybbs und Blindenmarkt (beide Bezirk Melk) sowie in Groß-Höflein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) nachgewiesen. Bei der Beute handelte es sich um Baustellenwerkzeuge und Elektrogeräte. Das Diebesgut soll von dem 42-Jährigen in Ungarn weiterverkauft worden sein.