Mit gestohlenen Karten eingekauft und Geld behoben. Ein 43-Jähriger soll in Niederösterreich (in den Bezirken Amstetten, Mödling und Tulln) sowie Wien Brieftaschen gestohlen und mit den erbeuteten Bankomat- und Kreditkarten Einkäufe und Geldbehebungen gemacht haben.

Von APA Red. Erstellt am 16. Januar 2019 (14:49)
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Dabei entstand laut Polizeiangaben von Mittwoch ein Gesamtschaden von mindestens 31.000 Euro. Bei seiner Einvernahme war der Deutsche überwiegend geständig. Er wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.

Beamte der Polizeiinspektion Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling) hatten den 43-Jährigen nach umfangreichen Erhebungen ausgeforscht. Er soll in gewerbsmäßiger Absicht von 10. September 2018 bis zu seiner Festnahme am 3. Dezember 2018 mindestens 14 Brieftaschen bei Einbruchs- bzw. Einschleichdiebstählen in Niederösterreich (Brunn am Gebirge, Amstetten, Tulln und Sieghartskirchen im Bezirk Tulln) und Wien erbeutet haben.

Die Staatsanwaltschaft erließ eine Festnahmeanordnung, Beamte der Polizeiinspektion am Wiener Hauptbahnhof fassten den Mann nach einer Anzeige. Vom Gesamtschaden entfallen rund 6.000 Euro auf Diebstähle und an die 25.000 Euro auf Betrügereien.