Recht kühles Wetter bis Sonntag, Sonne zu Wochenbeginn. In Österreich bringt bis einschließlich Sonntag ein kleinräumiges Tief unbeständiges und recht kühles Wetter. Am Montag wird es überall sommerlich, so die Prognose der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Am Dienstagnachmittag kündigt sich aber wieder Regen an.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 16. Juli 2020 (11:09)
Symbolbild

Am Freitag bringt ein Tiefdruckzentrum in hohen atmosphärischen Schichten über Österreich verbreitet wechselhaftes und schaueranfälliges Wetter. Alpennordseitig regnet es auch länger anhaltend und ergiebig. Im Süden und Osten des Landes zeigt sich die Sonne neben kurzen Schauern häufiger. Der Wind weht schwach bis mäßig, am Alpenostrand lebhaft aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen bei neun bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperaturen kaum über 16 bis 24 Grad.

Am Samstag zeigt sich die Sonne in den westlichen und südlichen Landesteilen tagsüber häufiger. Nördlich des Alpenhauptkammes ziehen bei einem Mix aus zeitweiligem Sonnenschein und dichten Wolken teils kräftige Regenschauer, vereinzelt auch Gewitter durch. Der Wind weht schwach bis mäßig, auf den Bergen und am Alpenostrand lebhaft aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen pendeln zwischen neun und 15 Grad, die Tageshöchsttemperaturen meist zwischen 18 und 24 Grad.

Der Sonntag wird nach Westen und Südwesten hin zunehmend sonnig, nur vereinzelt bilden sich größere Quellwolken und mit ihnen kurze Schauer. Sonst geht es nochmals recht unbeständig durch den Tag, mit einigen Regengüssen sowie einzelnen Gewitterzellen. Zwischendurch zeigt sich die Sonne eher nur für kurze Zeit. Der Wind frischt regional aus westlichen Richtungen mäßig auf, gegen Abend flaut er dann überall ab. Von zehn bis 17 Grad in der Früh steigen die Tageshöchsttemperaturen auf 19 bis 26 Grad an.

Ab Montag scheint nach Auflösung einzelner Frühnebel und Restwolken häufig die Sonne. Größere Quellwolken entwickeln sich tagsüber am ehesten über dem zentralen Bergland und dem Waldviertel, stellenweise kommt es zu kurzen Regenschauern oder Gewittern. Vielerorts bleibt es trocken, der Wind weht oft schwach. Die Frühtemperaturen liegen zwischen elf und 19, die Tageshöchstwerte meist bei 25 bis 30 Grad.

Der Dienstag ist nach Tagesanbruch noch fast überall sonnig, nur ganz im Westen und Südwesten zeigen sich eventuell bereits Wolken. Überwiegend sonnig bis zum Abend sollte es nach Osten und Südosten hin bleiben. Sonst entstehen mit Annäherung des nächsten atlantischen Tiefdrucksystems allmählich immer dichtere Wolken, darunter hochreichende Quellwolken. Am Nachmittag und Abend muss vor allem entlang des Alpenhauptkamms bis zu den Tauern sowie im Südwesten mit steigender Schauer- und Gewittertätigkeit gerechnet werden. Nachts kann es dann auch im Osten gewittrig werden. Der Wind bläst oft nur schwach, im östlichen Flachland mitunter auffrischend aus Südost bis Südwest. Die Frühwerte erreichen zwölf bis 19 Grad, tagsüber zeigt das Thermometer von West nach Ost 25 bis 32 Grad.