Rettungsschwimmer in Aktion. 160 Rettungsschwimmer kämpften um die Staatsmeisterschaft, den Gesamtsieg holte Christof Matitz vom ÖWR 1. Auf NÖN.at finden Sie die besten Bilder auf einen Blick!

Von Nadja Straubinger. Erstellt am 01. September 2014 (08:42)
NOEN, Nadja Straubinger
Hindernis-Schwimmen im Citysplash, verunfallte Opfer aus dem Ratzersdorfer See oder das Bordrace auf einem Rettungsbrett – die besten Rettungsschwimmer Österreichs duellierten sich am Wochenende in St. Pölten. Unter insgesamt etwa 160 Startern holte sich Christof Matitz vom Team ÖWR 1, einer Bundesauswahl der Wasserrettung, den Sieg. Das beste NÖ-Team kommt aus St. Pölten.

„Die Leistungen waren echt beeindruckend, auch das Umfeld in St. Pölten war sensationell“, zieht Wasserrettungs-Landespräsident Gerhard Karner zufrieden Bilanz. Auch die Teilnehmer aus allen Bundesländern sowie die Teams aus Deutschland und Tschechien hätten sich von den örtlichen Gegebenheiten – vor allem vom Ratzersdorfer See – begeistert gezeigt. Zugleich weist Karner darauf hin, dass die Leistungsbewerbe vorrangig dazu da seien, um im Ernstfall gerüstet zu sein. „Gut ausgebildete Rettungsschwimmer sind Voraussetzung für die Sicherheit in Österreichs Bädern, Seen und Flüssen“, so Karner. Am Start waren deshalb auch Teilnehmer von befreundeten Organisationen wie ASBÖ, Rotes Kreuz, Polizei und Bundesheer.

„Die Polizei und das Bundesheer starten mit Leistungsschwimmern, die haben uns punkto Schwimmtechnik einiges voraus“, so Markus Schimböck von der Wasserrettung St. Pölten, die bei ihrer Heim-Meisterschaft mit einer Gesamtplatzierung im Mittelfeld ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielte. Für die Praxis habe man bei diesem Bewerb jedenfalls viel gelernt, hält Schimböck abschließend fest.