Coronakrise bringt bessere Luftqualität. 20 Prozent weniger Stickstoffdioxid, aber gleich viel Feinstaub.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 08. April 2020 (01:59)
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So verheerend die Beschränkungen für die Wirtschaft sind, so positiv sind sie für die Luftgüte. Zurück gingen vor allem die vom Verkehr verursachten Stickstoffdioxid-Immissionen – im Schnitt um 20 Prozent, weiß Manfred Brandstätter von der zuständigen Landesabteilung. Die Feinstaubwerte sanken hingegen nicht. Schuld daran ist, dass in den vergangenen Tagen mehr geheizt wurde.

Keine Auswirkungen auf die Luftgüte hat auch der Stillstand des Flugverkehrs. Brandstätter: „Aufgrund der hohen Verbrennungstemperaturen bei Flugzeugen gelangen die Emissionen sehr rasch und hoch in die Atmosphäre.“