Diebstähle mit 130.000 Euro Schaden: Ungar gefasst. Ein 51-Jähriger soll in Niederösterreich (im Bezirk Mödling sowie Schwechat) und Wien Autos "aufgebockt" und Reifen samt Felgen sowie teilweise Scheinwerfer und Außenspiegel gestohlen haben. Dabei entstand nach Polizeiangaben ein Schaden von rund 130.000 Euro.

Von APA Red. Erstellt am 18. April 2019 (10:04)

Der Ungar wurde in seiner Wohnung in Budapest festgenommen, nach Österreich ausgeliefert und in die Justizanstalt Wien-Josefstadt gebracht. Er war laut Exekutive geständig.

Der Mann soll Fahrzeuge in Tiefgaragen mithilfe von Feuerlöschern "aufgebockt" haben, bevor er Reifen bzw. Kfz-Teile demontierte. Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich forschten den Verdächtigen aus, die Staatsanwaltschaft Wien erließ daraufhin einen europäischen Haftbefehl. Der Ungar wurde im Dezember 2018 in seinem Heimatland festgenommen, teilte die niederösterreichische Polizei am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Der 51-Jährige war in Niederösterreich im Bezirk Mödling und in Schwechat (Bezirk Bruck an der Leitha) sowie in der Bundeshauptstadt in Meidling, Liesing, Favoriten und Simmering ans Werk gegangen. Insgesamt werden dem Verdächtigen zehn Einbruchsdiebstähle, 16 Diebstähle sowie je vier Sachbeschädigungen und Urkundenunterdrückungen angelastet.