St. Pölten

Erstellt am 17. Dezember 2018, 11:42

von Eva Hinterer

Notruf NÖ als Vorbild für Deutschland. Deutsche Delegation besuchte die NÖ-Rettungsleitstelle, um sich praktische Tipps zu holen.

Notruf-NÖ-Geschäftsführer Christof Chwojka, Staatssekretär Wilfried Klenk und Landesrat Martin Eichtinger  |  Notruf NÖ

Eine Delegation des Innenministeriums aus Baden-Württemberg unter der Führung von Staatssekretär Wilfried Klenk besuchte die Notruf NÖ Zentrale in St. Pölten, um sich praktische Tipps für die Neuorganisation von 30 Leitstellen zu holen. „Baden-Württemberg und Niederösterreich verbindet eine mehr als zehnjährige Zusammenarbeit. Der Besuch zeigt, dass unser Rettungssystem zum Wohle der Menschen bestens funktioniert“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Martin Eichtinger. „Wir optimieren unser Notruf-System mit der modernsten Technik, damit wir die beste, schnellste und sicherste Versorgung für die Menschen garantieren können“, sagt Eichtinger weiter.

„Die Vernetzung von mehreren Standorten und die einheitliche Technik interessieren uns besonders. Dies wäre ein enormer Schritt in unserem Land.“ betont der Staatssekretär Wilfried Klenk. Die Leitstellen in Stuttgart und Freiburg wurden bereits mithilfe von Experten aus Niederösterreich entwickelt und im Betrieb unterstützt.

Geschäftsführer Christof Constantin Chwojka erklärte in einem Arbeitsgespräch die Strukturen und konnte den deutschen Gästen einen Einblick in die Abläufe in Niederösterreich geben.