Willendorf und Höllental als Krisengebiete. Die Gegend um Willendorf und das Höllental sind im Bezirk jene Gebiete, die aktuell am meisten unter den Bedingungen leiden. Mittlerweile stehen in der Region 700 Feuerwehrmänner im Einsatz.

Von Christian Feigl. Erstellt am 16. Mai 2014 (12:35)
NOEN, Einsatzdoku.at
"Es rinnt aus dem Wald ein richtiger Bach heraus! Dort ist aber normal gar keiner!" Als die NÖN Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber am Telefon erreicht, ist er gerade beim Lokalaugenschein in Willendorf. Dort sind ganze Siedlungsgebiete, die in der Talsohle liegen, voll zum Handkuss gekommen.



"Da ist sehr viel überschwemmt. Es muss viel ausgepumpt werden", so Huber. Mittlerweile wurde auch der Katastrophendienst mit Spezielgeräten und Großpumpen dorthin beordert.

Aber auch im Höllental stehen entlang der Schwarza viele Felder und Keller unter Wasser. Rund 700 Feuerwehrkameraden von 60 Feuerwehren kämpfen aktuell gegen die Wassermassen. "Wir sind gut gerüstet, der Einsatz verläuft zufriedenstellend und die Kameraden leisten tolle Arbeit", lautet ein erstes Resumee Hubers.



Ein Prognose über den weiteren Verlauf zu treffen, ist allerdings nur schwer möglich. "Das hängt von den weiteren Regenfällen ab. Tatsache ist, dass der Pegel der Schwarza zwar nicht mehr so rasant, aber dennoch stetig steigt!"

Glück im Unglück: Bislang sind keine Menschen zu Scahden gekommen. Auch gefährliche Zwischenfälle blieben bis dato aus!