Mehrheit der NÖN.at-Leser sieht Wildtiere als Belastung. Hin und wieder gäbe es in NÖ Risse von Prädatoren, also Raubwild wie Luchs oder Schakal, sagt Bezirksjägermeister Martin Schacherl. Die NÖN.at-Leserschaft sieht darin eine Belastung für heimische Ökosysteme.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 26. Februar 2019 (12:03)
Symbolbild

Hauptsächlich Schalenwild ist in den Wäldern des Bezirks Lilienfeld unterwegs. Rehe, Hirsche und Gamswild bewohnen die Gegend, aber auch Füchse und vereinzelt Hasen haben im waldreichsten Bezirk ihren Lebensraum. Doch es habe auch Sichtungen und Risse von sogenannten Prädatoren gegeben, sagt Bezirksjägermeister Martin Schacherl. Das ist Raubwild wie Luchse oder Schakale. Auch der Wolf sei schon im Gespräch gewesen, so Schacherl.

Ein Problem sei die 100-prozentige Bestätigung. Wildbiologen halten sich bedeckt, DNA-Untersuchungen dauern oft sehr lange. „Das ist ein schwieriges Terrain“, meint Schacherl. Er stellt sich auch die Frage, ob sich die Wildtiere bei uns überhaupt wohlfühlen, wenn man sich den heutigen Lebensraum der Tiere anschaut. „Alles ist vom Mensch bearbeitet, es gibt starken Tourismus“, stellt er fest.

In der NÖN.at Umfrage der Woche, die lautete "Wildtier-"Exoten": Bereicherung oder Belastung für Ökosysteme?" stimmten rund 38 Prozent dafür, dass sie eine Bereicherung darstellen und rund 62 Prozent, dass sie die Wildtier-"Exoten" als Belastung sehen.

Umfrage beendet

  • Wildtier-"Exoten": Bereicherung oder Belastung für heimische Ökosysteme?