„Um unsere Rechte müssen wir kämpfen“. Bei einer Festsitzung anlässlich der Verankerung des Frauenwahlrechts in der NÖ Landesverfassung fand Maria Rauch-Kallat, ehemalige Frauenministerin, kämpferische Wort in Bezug auf die Frauenrechte. Mit den ÖVP Frauen ließen Rauch-Kallat und Landesrätin Petra Bohuslav die Errungenschaften von Frauen der letzten Jahrzehnte Revue passieren.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 20. März 2019 (21:43)
Teresa Sturm
Klaudia Tanner, Bauernbunddirektorin in NÖ, Dorothea Schittenhelm, Bundesleiterin der ÖVP Frauen, Karl Wilfing, NÖ Landtagspräsident, Landesrätin Petra Bohuslav und Maria Rauch-Kallat, ehemalige Frauenministerin trafen bei der Festsitzung anlässlich der Verankerung des Frauenwahlrechts in der NÖ Landesverfassung im Palais NÖ aufeinander.

„Wenn wir an der Spitze stehen wollen – ob gesellschaftlich, wirtschaftlich oder kulturell – brauchen wir Frauen, die sich einbringen“, sagte Karl Wilfing, NÖ Landtagspräsident, im Palais NÖ bei der Festsitzung anlässlich der Verankerung des Frauenwahlrechts in der NÖ Landesverfassung. Er gab einen kurzen geschichtlichen Überblick über die erkämpften Frauenrechte der letzten Jahrzehnte.

Teresa Sturm
Im Palais NÖ besprachen die ÖVP Frauen aktuelle Themen. Auch Anekdoten aus jahrzehntelangem Kampf für Frauenrechte wurden ausgetauscht.

Maria Rauch-Kallat, erste Bundesministerin für Frauen, warnte in einem Referat davor sich zu sehr darauf auszuruhen, was schon erreicht wurde: „Um unsere Rechte müssen wir kämpfen. Frauenrechte sind Menschenrechte. Wir müssen sie einfordern, sie werden uns nicht nachgetragen.“ Sie hob Männer positiv hervor, die Frauen in ihrem Kampf für ihre Rechte unterstützten, aber sagte auch „wartet nicht darauf, dass die Herren etwa für uns tun“ und appellierte an die Frauen, Eigeninitiative zu ergreifen.

An dem besonderen Get-together nahm auch NÖ-Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner teil sowie Dorothea Schittenhelm, Bundesleiterin der ÖVP Frauen und Rosemarie Bauer, Bundesleiterin der Frauenbewegung.