Stromstörungsdienst im Einsatz: "Wie sonst auch!". Die Störungsdienste der Wiener Netze, aber auch die Mitarbeiter in den Warten und Steuerungsstellen, halten die Versorgung für Strom, Gas, Fernwärme und Telekommunikation in Wien und Umland auch während der Corona-Krise am Laufen.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 27. März 2020 (16:57)
Günter Schneemayer - am Foto mit Josef Steiner - ist aus Götzendorf an der Leitha und arbeitet im Stromstörungsdienst der Wiener Netze.
Wiener Netze GmbH

„Wir haben jetzt andere Übergaben: wenn wir als Nachtteam an den Standort in Kagran kommen, rufen wir das Tag-Team an und wechseln uns ab, ohne dass wir uns persönlich begegnen“, erklärt Marco Stowasser vom Stromstörungsdienst der Wiener Netze.

„Wir haben Dienst – wie sonst auch. Was angenehm auffällt, ist, dass der Verkehr nicht zu spüren ist. Es sind weniger Leute unterwegs und wir sind rascher an der Störungsstelle“, ergänzt sein Kollege Günter Schneemayer aus Götzendorf an der Leitha (Bezirk Bruck).

„Wenn die Gasleitung undicht ist, dann ist Gefahr im Verzug. Selbst das Coronavirus ist in diesem Moment dann zweitrangig“, sagt Melissa Tomasek, vom Gasnotruf-Team der Wiener Netze. Dort wo Einsätze bei Kundinnen und Kunden notwendig sind, achten alle darauf, dass der Sicherheitsabstand eingehalten wird.

Gesundheit geht vor – daher werden nicht unbedingt notwendige Services, wie das Ablesen von Strom und Gas oder der Tausch der elektronischen Zähler vorerst ausgesetzt.