Erstes Dirndl-Erlebnis für Dolezal seit Jahrzehnten. Bei Dirndl-Schau zeigte Filmemacher Teile seines neuesten Werks.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 04. Juni 2019 (11:59)

Im zarten Alter von sechs Jahren hat der Purkersdorfer Rudi Dolezal seine ersten und bis dato auch seine letzten Erfahrungen mit Österreichs Traditionskleidung, dem Dirndl, gemacht.

„Damals war ich mit meiner Mutter am Millstätter See. Es gibt auch irgendwo ein Beweisfoto“, lacht der Filmemacher. Vergangene Woche konnte Dolezal seinen Dirndl-Erlebnissen aber ein weiteres Kapitel hinzufügen.

Das Traditionsunternehmen Wenger Austrian Style mit der zukünftigen Geschäftsführerin Julia Buchfink präsentierte in Wien gemeinsam mit dem Produzenten und Filmemacher eine besonders blumige Kreation. Anlass für die Sonderkollektion war das 50-jährige Jubiläums von Woodstock.

Im Zuge der Dirndl-Schau zeigte Dolezal ein fünfminütiges Video aus seinem neuen Dokumentationsfilm „Woodstock und wir“. Dolezal zeigt darin die Einflüsse von Woodstock auf Österreich und die Musik.

Wolfgang Ambros sinniert darin etwa: „Wer weiß ob es den Hofer gegeben hätte, ohne Woodstock.“ Aber auch Literat Robert Menasse und Musikkritiker Eberhard Forcher kommen zu Wort. „Wann der Film im Fernsehen laufen wird, ist noch ungewiss“, sagt Dolezal gegenüber der NÖN. Ihm haben die Dirndl jedenfalls gefallen und er wird wohl kaum weitere 50 Jahre ohne Dirndl auskommen wollen.