Eine Suppe für den guten Zweck. Zum 20. Mal fand das Benefiz-Fastensuppenessen der Katholischen Frauenbewegung im Landhaus St. Pölten statt. Viele Mitglieder der Landesregierung ließen sich das besondere Mittagessen nicht entgehen.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 15. März 2019 (13:05)
Wolfang Zarl

Räucherspeck kommt rein und ein Lorbeerblatt. Und verfeinern lässt sie sich mit ein wenig Schlagobers. Die Mulligatawny-Suppe ist das Suppenrezept des Jahres 2019 des alljährlichen Benefiz-Fastensuppenessen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) im Landhaus. Das Rezept steuerte dieses Mal Autorin und Lehrerin für kreatives Schreiben Barbara Pachl-Eberhart bei. Sie verriet, dass sie der Geschmack der Suppe an ihre Kindheit erinnere und vor allem daran, mit welcher Freude ihre Vater den Namen der Suppe ausspricht.

Wolfang Zarl

Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ließ sich die besondere Suppe schmecken und rief zur Stille in der Fastenzeit auf: „Bitte werfen Sie keine Münzen in die Spendenboxen. Die könnten Lärm machen. Wir wollen Scheine.“ Mit dem Erlös werden Frauen im Norden von Tansania dabei unterstützt, dass sie lernen, wie man Energiesparöfen baut. So könne die Energieversorgung sichergestellt werden, heißt es vonseiten der kfb.

Mit dabei: Diözesanbischof Alois Schwarz, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Landesrätinnen Petra Bohuslav (ÖVP), Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP), Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ), die Landesräte Martin Eichtinger und Ludwig Schleritzko, Superintendent der Diözese NÖ Lars Müller-Marienburg, Zweiter Landtagspräsident Gerhard Karner und Bildungsdirektor von NÖ Johann Heuras.