Erstellt am 10. Juli 2018, 01:50

von Riki Ritter-Börner

Ich bin dann mal weg – in meinem Buch. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über die Effekte des Lesens.

Symbolbild  |  Andrii Kobryn/Shutterstock.com

Die langen Sommerabende kann man wunderbar mit lieben Menschen verbringen, essen, trinken, plaudern und lachen. Oder man kommt mit einem guten Buch zur Ruhe (was auch unter dem Sonnenschirm am Vormittag oder Nachmittag im Urlaub bestens funktioniert).

Gerade jetzt ist es fein, sich in einen Roman zu versenken, Bilder im Kopf entstehen zu lassen und sich ganz der Stimmung, dem Stil und der Sprache hinzugeben. Wenn man aus der Geschichte wieder auftaucht, beeinflusst das Gelesene noch für ein Weilchen die eigenen Gedanken. Oder die eigene Wahrnehmung. Und die eigene Sprache. Und natürlich ist es einfach toll, sich ganz in ein Buch zu vertiefen und die eigene Welt auszublenden.

Bücher zeigen uns, wie bunt und unterschiedlich das Leben sein kann. Und sie bergen Schätze, die unseren Alltag bereichern können. Erinnern Sie sich noch an die literarischen Helden Ihrer Kindheit? Bei mir waren das zum Beispiels Erich Kästners „Doppeltes Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“. Oder der unsichtbare „Tiger Mitty“ von Anne Barrett. Und „Winnetou“ von Karl May – puh, habe ich geheult, als er gestorben ist!

Im angloamerikanischen Raum gibt es schon lang die Bibliotherapie. Sie nutzt Bücher in kritischen Lebensphasen gezielt als Anregung und Hilfe. Dass sie wirkt, können sich Leseratten gut vorstellen.

Es reicht aber auch, einfach entspannt in die Ferienlektüre abzutauchen. Wunderbar! Ich bin dann mal weg …

Riki Ritter-Börner  |  zVg

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