Der Sommer fordert die Tierschützer. In den heißesten Monaten des Jahres stehen Tierschützer und Vereine vor den größten Herausforderungen bei ihrem täglichen Kampf gegen unaufhaltsames Tierleid.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Juli 2019 (11:26)

Während Heimplätze, Tierfutter, Pflegepersonal sowie Spenden jetzt besonders dringend benötigt werden, geht die Unterstützung der Gesellschaft bedrohlich zurück. Sachspenden können ebenso helfen.

Die Menschen fahren in den Urlaub, die Haustiere bleiben oft zurück. Und dann oft ausgesetzt auf Raststätten oder Feldern, wo man sie angebunden findet. Auch kommen im Sommer zahlreiche Welpen und Katzenbabys zur Welt. Nicht immer sind sie gewollt. Rettungs- und Hilfseinsätze rund um die Uhr sind die traurige Folge für Tierschützer. Das Team der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereines stößt besonders jetzt an die Grenzen seiner Kapazitäten.  

Rekordhitze und Unwetter bedrohen Haus- und Wildtiere

Freilaufenden, ausgesetzten, ungewollten und verletzten Haus- aber auch zahlreichen Wildtieren steht in diesem Sommer eine weitere Gefahr bevor: seit Wochen warnen Meteorologen vor schweren Unwettern, Hitzewellen und Dürreperioden. „Wir gehen davon aus, dass die Tiere massiv unter der Dürre sowie unter Wasser- und Nahrungsmangel leiden, bzw. oft in verwarhlostem oder verletztem Zustand aufgefunden werden. Rettungseinsätze und medizinische Eingriffe werden umfangreicher und müssen unter noch höherem Zeitdruck stattfinden“ so der Österreichische Tierschutzverein.

Leere Konten zur Unzeit

„Futter, Medikamente, Tierarztbesuche- und Kosten sind jetzt von enormen Nöten“ so der Österreichische Tierschutzverein und weiter „die Kosten steigen im Sommer rapide an. Unsere Spendenkonten hingegen, bleiben genau jetzt leer.“

„Das ist ganz einfach gesagt und natürlich auch verständlich: im Urlaub!“ so die Hofbetreuerin des Assisi-Hofes in Frankenburg. Der Österreichische Tierschutzverein bestätigt: „selbst viele treue Spender investieren in den Sommermonaten in ihren wohlverdienten Urlaub.“ 

Futter- oder Sachspenden erbeten

Es muss nicht immer Geld sein, auch Futter- oder Sachspenden sind wichtig und hilfreich.  „Nachdem wir derzeit unglaublich viele Katzen aufgenommen haben, ist Katzenfutter eine willkommene Hilfe für unsere Samtpfoten“ so die Hofleiterin.  „Für den vergrößerten Hasenhauslauf benötigen wir zudem aktuell ca. 20 Meter Hasenzaun“, bittet sie um Sachspenden.

 Auch das Fahrzeug der Tierrettung des Österreichischen Tierschutzvereins ist in die Jahre gekommen. „Eventuell haben wir das Glück, dass jemand einen ungenutzten Transporter in der Garage stehen hat und uns diesen zur Verfügung stellen möchte“ so das Team des Österreichischen Tierschutzvereines. Informationen bitte an: 0662-84-32-55 oder office@tierschutzverein.at.

Wer die Arbeit des Österreichischen Tierschutzvereines dennoch mit seiner Geldspende unterstützen möchte,
kann unter dem Stichwort „Sommerhilfe“ seinen Beitrag leisten.  

  • Österreichischer Tierschutzverein – Sommerhilfe 

IBAN: AT386000000093215400

BIC: BAWAATWW