Mit Urlaubskleingeld soziale Projekte unterstützen. Bei seinem Heimatbesuch stattete Mexiko-Missionar Martin Römer der Katholischen Männerbewegung (KMB) einen Besuch ab. Er zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Aktion „Urlaubskleingeld“ und bedankte sich für die Unterstützung seiner Sozialprojekte aus dieser Aktion.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 17. April 2019 (12:55)
Wolfgang Zarl
KMB-Diözesanreferent Michael Scholz, Hans Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste, KMB-Sekretärin Doris Weixelbraun, Gerhard Reitzinger, Geistlicher Assistent der Pastoralen Dienste und Mexiko-Missionar Martin Römer.

Das Engagement von Martin Römer würdigten auch Hans Wimmer und Gerhard Reitzinger von der Leitung der Pastoralen Dienste: „Martin Römer setzt sich in Mexiko für Menschen ganz am Rande der Gesellschaft ein und bietet ihnen Würde und Platz im Leben.“  

440 Kilo Münzen und exotisches Geld

Martin Römer arbeitet beim Aufbau der Caritas im Süden von Mexiko-City mit, weiters baute er das „Armenhaus“ Communidat Emaús auf. Es bietet 32 Pflegeplätze für behinderte und kranke Menschen, die keine familiäre Unterstützung haben. In seiner Pfarre leben unterschiedlichste soziale Schichten. Die KMB sammelt noch bis Jahresende Urlaubskleingeld. Priester oder KMB-Vertraute bringen dieses in die Herkunftsländer und tauschen es in Euro um, sodass keine Spesen anfallen. Bisher wurden mehr als 440 Kilo Münzen sortiert, immer wieder kommt auch „exotisches“ Geld dazu, erzählt Organisator Michael Scholz, Diözesansekretär der KMB: von alten Kronen aus der Monarchie über Geld von den Fidschi-Inseln bis hin zu 50 Milliarden Dinar-Scheinen aus dem früheren Jugoslawien, die jetzt freilich wertlos sind.

Urlaubskleingeld: Jeder kann helfen

Übrigens: Osterurlaube oder Reisen im Sommer sind gut geeignet, um der Initiative mit Klein- oder Wechselgeld zu helfen. Neben Martin Römer wird auch ein Projekt für verfolgte Christen in Pakistan unterstützt.

Infos zur KMB-Urlaubsgeldaktion

Pfarren, Gruppen oder Einzelpersonen, die sich an der Aktion beteiligen wollen, erhalten im KMB-Büro umfangreiche Unterstützung. Dazu stehen Flyer, Plakate und Sammelboxen zur Verfügung. Infos: E-Mail: m.scholz@kirche.at oder Tel. 02742/324-3376.