NÖN-Aktion: 313.597,86 Euro für „Licht ins Dunkel“

Erstellt am 12. Mai 2022 | 09:44
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Es ist ein Rekordergebnis: Exakt 313.597,86 Euro brachte die NÖN-Aktion für die diesjährige Hilfe für „Licht ins Dunkel“ ein. Damit ist die NÖN der größte Spender in Niederösterreich und österreichweit auf Platz vier.

Am Mittwoch wurde die Spende von der NÖN rund um Geschäftsführer Michael Ausserer am Standort der Lebenshilfe in Sollenau an „Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula und Geschäftsführerin Eva Radinger übergeben. „Normalerweise gebe ich nichts auf Rekorde, aber in diesem Fall habe ich eine große Freude“, betonte Michael Ausserer bei der Übergabe. Sein Dank galt nicht nur den Partnern wie dem ORF NÖ oder der Raiffeisenbank, sondern vor allem den vielen Lesern der NÖN und BVZ, die fleißig spendeten. „Gerade in schwierigen Zeiten wie diesen ist es ein Signal, das Hoffnung macht“, so der NÖN-Geschäftsführer.

Mit dem Geld werden sieben soziale Projekte und Institutionen in ganz Niederösterreich unterstützt, wie die Lebenshilfe in Sollenau.  Lebenshilfe NÖ-Präsidentin Friederike Pospischil betonte, dass „Licht ins Dunkel“ seit Beginn an, ein enger Partner sei. Mit den Spendengeldern könnte unter anderem Einrichtung für die Standorte angeschafft werden.

Dass es zu dem Rekord-Spendenergebnis von 313.597,86 Euro gekommen ist, ist kein Zufall, wie die beiden NÖN-Chefredakteure Walter Fahrnberger und Daniel Lohninger betonen: "Wir haben heuer in unseren 28 Lokalausgaben und auf NÖN.at über die einzelnen Projekte so viel berichtet wie nie zuvor. Dabei erweckt der regionale Bezug zu den Projekten bei unseren Leserinnen und Lesern eine besondere Spendenfreudigkeit. Die NÖN-Familie ist damit der größte Spender Niederösterreichs und viertgrößter "Licht ins Dunkel"-Spender österreichweit", betonen die beiden nicht ohne Stolz. 

„Licht ins Dunkel“-Präsident Kurt Nekula und Geschäftsführerin Eva Radinger zeigten sich angesichts des Rekord-Ergebnisses der NÖN „überwältigt“. Es sei wichtig, dass man mit Hilfe der NÖN die Menschen erreiche und auch die Geschichten der zu unterstützenden Projekte erzählen könne, so Eva Radinger. Und Präsident Kurt Nekula merkte an: „Wichtig ist, dass mit dem Geld nicht nur kurzfristig geholfen wird, sondern die Spenden auch langfristig wirken, was auch passiert, wie man am Standort der Lebenshilfe hier merkt.“

ORF-Landesdirektor Robert Ziegler sieht in der Spendensumme eine „Ökonomie des Helfens“, auch wenn es vielen Menschen in der Krise nicht gut gehe, sei die Bereitschaft zu spenden immer noch groß. „ORF NÖ und die NÖN sind zwar auch Konkurrenten, im Fall der Spendenaktion gibt es aber ein ausgezeichnetes Miteinander. Wir werden die NÖN hier auch weiterhin unterstützen.“

Andreas Fleischmann, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien: „Wir sind immer bemüht, Aktionen wie diese, die den Menschen in der Region helfen, zu unterstützen. Mit dem Ergebnis haben wir eine große Freude.“

NÖN-Geschäftsführer Michael Ausserer betonte am Schluss der feierlichen Übergabe: „Wir werden auch weiterhin ein starker Partner für „Licht ins Dunkel“ sein – vielleicht wird der Rekord von heuer ja noch gebrochen!“