AMS-Hilfe bei Behinderung. 4,3 Millionen Euro stehen bereit, um Menschen mit Behinderung den Wiedereinstieg in den Job zu ermöglichen.

Erstellt am 24. April 2019 (08:50)
APA (Pfarrhofer)
Symbolbild

Eine Behinderung kann für die Betroffenen den Wiedereinstieg in das Berufsleben erschweren. Das AMS NÖ hat daher für 2019 einen Schwerpunkt auf diese Personen gesetzt. Mit dem Ziel, 1.415 Jobsuchende mit Behinderung nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Das AMS NÖ stellt dafür 4,3 Millionen Euro an Einstellhilfen bereit. Mit nachhaltig sei eine Arbeitsaufnahme, die eine mindestens zwei Monate dauernde Beschäftigung nach sich zieht gemeint, so AMS-NÖ-Chef Sven Hergovich.

Die Einstellhilfen sind etwa Lohnkostenförderungen für Betriebe, die begünstigte behinderte Personen bzw. Menschen mit einem Behindertenpass einstellen. Per Ende März waren in NÖ 2.975 Menschen mit Behinderung arbeitslos gemeldet.

Rechtliches zum Thema

Menschen mit einem Grad der Behinderung von über 50 Prozent haben Anspruch auf einen Behindertenpass. Es werden begünstigte behinderte Personen (Feststellungsbescheid des Sozialministeriumservices, besonderer Kündigungsschutz) und begünstigbare behinderte Personen (kein Feststellungsbescheid) unterschieden. 

Jedes Unternehmen muss für jeweils 25 Mitarbeiter eine begünstigt behinderte Person beschäftigen. Andernfalls muss Ausgleichstaxe bezahlt werden.

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