Erstellt am 17. Juli 2018, 02:08

von NÖN Redaktion

Tipps zum Grillen ohne Gefahr. Damit die Erinnerung ans köstliche Kotelett vom Griller nicht getrübt wird, sollte man vorsichtig sein.

Im Juli und im August – und an Samstagen – verletzten sich die meisten beim Grillen. Fast die Hälfte verbrennt beziehungsweise verbrüht sich.  |  Pasko Maksim/Shutterstock.com

Eine Löschdecke sowie Feuerlöscher oder Wasserkübel! Das sollten Grillfans immer zur Hand haben.

Warum? Jedes Jahr verunfallen in Österreich rund 700 Menschen beim Grillen, verrät das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Rund die Hälfte verbrennt sich. Was dann zu tun ist? „Kühlen Sie die betroffene Stelle für zehn Minuten mit Wasser“, so Elfriede Wilfinger, Landeschefärztin beim Roten Kreuz NÖ.

Wichtig: Das Wasser sollte handwarm sein. Wenn dem Betroffenen kalt ist, sollte man sofort aufhören. Gibt es eine sterile Wundauflage, dann drauf damit. Bei schweren und großen Verbrennungen gilt: 144 wählen, Wunde versorgen und die Beine hochlagern – bis die Rettung kommt.

Den Notruf wählen und die betroffene Stelle hochlagern sollte man laut Rotem Kreuz auch bei starken Blutungen. Diese dann mit einem Druckverband oder dem manuellen Druck (mit Finger, Handballen oder Faust fest auf die Schnittwunde pressen) stoppen. Übrigens: Schnittverletzungen machen laut Kuratorium für Verkehrssicherheit rund ein Drittel der Verletzungen beim Grillen aus.

Was ist noch zu beachten?

  • Der Griller sollte stabil auf einer ebenen Fläche stehen und nicht mehr bewegt werden, wenn glühende Kohle drin ist.
  • Keinesfalls brennbare Flüssigkeiten wie Spiritus oder Benzin verwenden! Sondern zu Grillanzündern aus festen Stoffen greifen.
  • Grillvorgang ständig beaufsichtigen.
  • Restglut mit Wasser löschen.

 

Mehr Tipps: www.kfv.at