Erstellt am 14. März 2018, 12:04

von NÖN Redaktion

Geld anlegen leicht gemacht. Risikoreiches oder sicheres Anlegen? Was ist besser? Und welche Möglichkeiten hat der Privatanleger – auf einem Markt voller Profis – wirklich?

Wer Geld anlegen will, sollte sich zunächst einmal darüber klar werden, was er erreichen will.  |  PORTRAIT IMAGES ASIA BY NONWARI / Shutterstock.com

Wer privat sein Geld anlegen möchte; kommt oft auf einen Markt, an dem sich viele Profis bewegen. Trends oder heiße Tipps erfährt der Privatanleger oft erst, wenn die sogenannten Profis schon längst davon wissen.

Generell sollte sich ein Privatanleger immer darüber im Klaren sein, was er überhaupt will. Kurzfristiges oder langfristiges Anlegen, was soll überhaupt mit der Geldanlage erreicht werden, welche Rendite wäre optimal oder welche Anlageform bringt welches Risiko – das sind Fragen, die unbedingt vor der Wahl der Anlageform beantwortet werden sollten.

Zwei Möglichkeiten für Privatanleger

Im Grunde genommen stehen dem Privatanleger zwei Möglichkeiten offen. Entweder er legt mit mehr Risiko an und versucht rascher auf bestimmte Trends aufzuspringen, oder er setzt auf andere Varianten, die zwar weniger Rendite, dafür aber mehr Sicherheit bringen. Zunächst gilt es also, hier eine Priorität zu setzen und sich dann nach dieser zu richten.

Je nach Art der Anlage erhöht oder verringert sich das Risiko, Geld zu verlieren. Ein relativ geringes Risiko haben so Anlageformen wie Spareinlagen, Sparbriefe, Festgeld oder Tagesgeld. Vergleichsweise sicher ist beispielsweise auch der Kauf von Genossenschaftsanteilen.

Hier erhalten Anleger zwar nur eine geringe Rendite, können im Gegensatz zu Sparprodukten die Inflation aber ausgleichen und liegen so auch in Zeiten sehr niedriger Zinsen oberhalb der Inflationsrate.

Langfristige Geldanlagen schon mit Laufzeit von über fünf Jahren

Etwas risikoreicher wird es schon bei verschiedenen Fonds. Die höchsten Renditen, aber dafür auch das höchste Risiko, haben Anleger bei Aktien, Derivaten oder auch Devisen. Auch unternehmerische Beteiligungen bieten sich an, wobei diese für Privatanleger wegen der sehr hohen Risiken und der langen Bindung meist nicht empfohlen werden. Will man weniger Risiko eingehen und eher auf die sicheren Sparformen setzen, so wird die Rendite höher, je länger die Laufzeit ist.

Als langfristige Geldanlagen gelten dabei schon Anlagemöglichkeiten mit einer Laufzeit von über fünf Jahren. In dieser Zeit ist das Geld also festgeschrieben und steht dem Anleger nicht zur Verfügung.

Natürlich gibt es auch Anlageformen, die zwar langfristiger sind, aber mehr Risiko mit sich bringen – wie beispielsweise Aktienfonds oder geschlossene Fonds. Nur die lange Anlagedauer bietet also keine Garantie für einen positiven Ertrag am Ende der Laufzeit. Daher sollten unbedingt auch andere Faktoren mitbeachtet werden.

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