Spurensuche(n) an der Kunstmeile. Gleich drei neue Schauen öffnen heute, Freitag, und morgen, Samstag, in Niederösterreichs Landesgalerie und im Forum Frohner an der Kremser Kunstmeile ihre Pforten. Und suchen künstlerische Spuren an der Donau, in Tibet oder zwischen dem Weinviertel und Uganda.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 18. Oktober 2019 (18:06)

Um Geschichten geht es in den jüngsten Herbstschauen, die gerade in Niederösterreichs auch noch junge Landesgalerie und ins Kremser Forum Frohner eingezogen sind. "Um die Geschichte einer ganz besonderen Begegnung", so Elisabeth Voggeneder, die sich gemeinsam  mit Forum-Frohner-Mitbegründer Dieter Ronte auf eine Reise nach Afrika gemacht hat - und wieder zurück. Und ab morgen, Samstag, am Steiner Minoritenplatz Lisl Ponger und Wolfgang Denk, Adolf Frohner und Wolfgang Krebs, Pélagie Gbaduidi und Cheikh Niass zeigt, in "afrikanisch-niederösterreichischen Begegnungen". 

Schon heute, Freitag, feiert man in der Landesgalerie am Museumsplatz Eröffnung. Nicht von Franz Hauers Schiele, vom "Ich" oder von den "Sehnsuchtsräumen" - die alle drei  noch bis 2020 laufen. Sondern von Wahl-Kritzendorferin Carola Dertnig, die im Erdgeschoss "Geschichte zwischen dem, was passiert ist, und dem, was da ist" erzählt, so Landesgalerie-Direktor Christian Bauer. Und unter dem Titel "Donauspuren" Fundstücke aus der Donau, aber auch von unter dem Museumsplatz genau "in diesen Raum" bringen wollte. Und vom gebürtigen Kremser Michael Höpfner, der von seinen Fußmärschen durch die entlegensten Weltregionen Fotografien, Zeichnungen, Objekte und sogar Leopardenfelle mitgebracht hat. Und mit all dem im obersten Stock des Museumshauses vom "Niederlegen, Aufstehen, Gehen" (so auch der Titel einer seiner Arbeiten) erzählt. 

Zu sehen sind die beiden Personalia in der Landesgalerie NÖ bis Mai 2020, die "afrikanisch-niederösterreichischen Begegnungen" im Forum Frohner bis April 2020. 

www.lgnoe.at

www.forum-frohner.at