IM GESPRÄCH

Erstellt am 01. Oktober 2013 | 12:00
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Foto: NOEN, Standlaufbild
NÖN: Diese Woche startet Ihr neues Kabarettprogramm „Die ganze Geschichte in 90 Minuten“. Worum geht’s dabei?

NÖN: Diese Woche startet Ihr neues Kabarettprogramm „Die ganze Geschichte in 90 Minuten“. Worum geht's dabei?
Roubinek: Ich gehe den wichtigsten Grundfragen der Menschheit nach. Zum Beispiel: Wer hat die schönste Hütte, das schönste Gartenhäusl? Die Grundgedanken hinter solchen Fragen waren immer schon gleich. Ramses II. hat zum Beispiel die Pyramiden bauen lassen, die Landesfürsten von Niederösterreich und Wien dafür den Skylink. Und der war sicher teurer als die Pyramiden. Sogar das Schloss Versaille wirkt dagegen ja wie ein Fertigteilhaus.

Wie bei Ihrem letzten Programm „Wir bleiben Kaiser“ geht es also um Geschichte. Dabei haben Sie Politikwissenschaft studiert.
Ja, aber Geschichte ist einfach mein großes Steckenpferd. Alles, was damit irgendwie zusammenhängt, sauge ich auf. Und ich glaube auch, dass Humor Wissen besser verdaulich macht.

Ob König oder Politiker – Propaganda gab es immer schon

Sie untermalen auch das neue Programm wieder mit einer Diashow. Warum?
Ich bin ein gelernter Fernsehmensch und daher überzeugt, dass Bilder viel in den Köpfen der Menschen bewegen. Und so kann ich zeigen: Ob König oder Politiker – Propaganda gab es immer schon.

Gibt es noch weitere Projekte, an denen Sie derzeit arbeiten?
Bis Jahresende wird es wieder drei Folgen „Wir sind Kaiser“ geben. Außerdem schreibe ich ein Buch, in dem ich Stefan Zweigs „Die Welt von gestern“ von heute heraus betrachte. Das ist ein eher ernstes Thema, wobei: Die eine oder andere ironische Bemerkung entfährt mir immer.