Museum am Dom startete erfolgreich

Österreichs ältestes Kirchenmuseum positionierte sich neu. Die Bilanz am Saisonende fällt positiv aus.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 03:51
Museum am Dom
Die Ganzkörperreliquie des Heiligen Tiburtius ist noch bis 31. Oktober im Museum am Dom in St. Pölten zu sehen.
Foto: Ruth Brozek/DSP

Das Museum am Dom St. Pölten – früher: Diözesanmuseum – ist das älteste Kirchenmuseum Österreichs. Im Mai wurde es nach einer umfangreichen Neugestaltung und didaktischen Neuausrichtung wiedereröffnet. Die erste Bilanz kurz vor Ende der Eröffnungsausstellung „Himmlische Seelen. Knöcherne Juwelen“ am 31. Oktober fällt positiv aus: Die Besucherzahlen konnten im Vergleich zum einstigen Diözesanmuseum um 30 Prozent gesteigert werden – trotz pandemiebedingter Einschränkungen.

„Besonders freut es mich, dass ein durchaus herausforderndes Ausstellungsthema, nämlich die Reliquien, zu so vielen neuen Besuchern geführt hat“, betont Direktorin Barbara Taubinger. Vor allem Führungen und Workshops wurden gut angenommen.

2022 folgen „Digitale Schätze der Menschheit“

Im nächsten Jahr warten auf die Besucher dann „Digitale Schätze der Menschheit“. Die internationale Ausstellung wird die Geschichte Europas und das kulturelle Werden des Kontinents erzählen. Ergänzt wird die virtuelle Ausstellung, die an mehreren Austragungsorten zeitgleich stattfindet, durch reale Exponate und Kunstwerke aus dem Bestand des Museums sowie der Pfarrkirchen der Diözese. Das Museum am Dom solle ein Ort werden, an dem man mit Kunst und Glaube in Berührung kommen kann, erklärt Taubinger.