Theater-Kritik: „Der Geizige“

Erstellt am 07. Februar 2023 | 23:40
Lesezeit: 2 Min
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Zum Tränenlachen: Ifflandring-Träger Jens Harzer und Marina Galic im Gastspiel von Hamburgs Thalia Theater in St. Pöltens Landestheater. Auf der Bühne: Molières „Der Geizige“ in der Regie von Leander Haußmann.
Foto: Armin Smailovic
Mit Molières Komödienklassiker in einer fulminanten Inszenierung von Regie-Legende Leander Haußmann landete das Thalia Theater Hamburg einen sensationellen Gastspiel-Erfolg in St. Pölten:

Nach zweieinhalb höchst unterhaltsamen Stunden gab’s viel verdienten Jubel um das wunderbare Ensemble und den ebenfalls anwesenden Regisseur. Ein Abend voll herrlich anarchischer Komik, köstlich übersteigertem Slapstick und virtuosem Klamauk, hinter dem Abgründe und Abstürze lauern.

Da purzeln die Pointen, aber auch die Schauspieler, wenn sie wie in einer Endlosschleife über die Stufen stolpern. In der Titelrolle brilliert Ifflandring-Träger Jens Harzer, der als Harpagon aus dem ungustiösen Ekel allmählich einen traurigen Clown herausschält. Ganz großes Theater!

Fazit: Ein fantastischer Bühnenspaß zum Tränenlachen.