Blasmusik greift nach den Sternen. Das Ensemble präsentierte sich in den neuen Gilets und spielte gekonnt ein „himmlisches“ Programm.

Von Gaby Schätzle-Edelbauer. Erstellt am 23. Mai 2019 (03:56)
Willy Kraus
Musikalisch griffen sie in ihrem Konzert nicht nur nach den Sternen, im Rahmen des Konzertes stellte die Blasmusik Mödling auch ihre neuen Gilets vor.

Neu gewandet, die Blasmusik Mödling präsentierte im Rahmen des Konzertes am Samstagnachmittag im Arbeiterkammersaal erstmals ihre neuen Gilets, scheint es sich besonders gut nach den Sternen greifen zu lassen.

Den musikalischen „Griff nach den Sternen“ hatte man sich anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Mondlandung musikalisch vorgenommen. Und der gelang mit „himmlischen“ Nummern wie „Voyage into the blu“ von Naoya Wada, „Wenn der Mond erzählen könnte“ von Antonin Ulrich, „Evita“ von Andrew Lloyd Webber, Bert Kaempferts „Unter fremden Sternen“, dem „Jupiter-Hymnus“ von Gustav Holst oder „Der Mond hält seine Wacht“ von Piro Perez ausgesprochen gut.

Nachwuchs-Musiker bereits in Höchstform

Für besondere Highlights sorgten wieder eine Komposition aus den eigenen Reihen, aus Michael Kotays Feder stammt „Der Tollpatsch“, originell und szenisch dargestellt von Max Paul, sowie die heuer besonders prominent im Programm vertretenen „Greenhorns“ des hoffnungsvollen aber auch schon versierten Bläsernachwuchses des Ensembles.

Das Konzert war aber auch der Anlass, bei dem die neuen Gilets der Musiker erstmals öffentlich präsentiert wurden. Letztendlich hatten die alten 40 Jahre lang ihren Dienst getan. Kleingemustert auf dunkelrotem Untergrund, passend zu den Jacken und nicht zu glänzend, dazu pflegeleicht, fanden sie großen Anklang bei den Musikern und ebenso beim Publikum.