Altes Feuerwehrhaus in Galerie verwandelt. Etwa 300 Gäste feierten mit Dalia Blauensteiner und Heinz Körner die Neu-Eröffnung der Galerie Daliko in Egelsee.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Juni 2019 (05:04)
Johann Lechner
Feierten mit einer riesigen Gästeschar die Neu-Eröffnung der Galerie Daliko im alten FF-Haus in Egelsee: Heinz Körner, Dalia Blauensteiner, Vizebürgermeisterin Eva Hollerer, Bürgermeister Reinhard Resch und Barbara Margarethe Eggert (von links).

Der Ansturm war gewaltig: Geschätzte 300 Besucher strömten am Freitagabend ins ehemalige Feuerwehrhaus in Egelsee, wo das Künstler-Paar Dalia Blauensteiner und Heinz Körner zur ersten Vernissage am neuen Standort der Galerie Daliko geladen hatte.

Bürgermeister Reinhard Resch hob in seiner Eröffnungsrede die Rolle der Galerie Daliko als Kompetenzzentrum insbesondere für zeitgenössische Kunst aus Osteuropa hervor und dankte Blauen steiner und Körner für ihr langjähriges Engagement in Kunst- und Kulturvermittlung.

Barbara M. Eggert, die Obfrau des Vereines „raumgreifend“, zitierte das Designerpaar Charles und Ray Eames: „We don‘t do art – we solve problems“ und meinte, Blauensteiner und Körner leisteten beides: „Sie schaffen Kunst – und sie lösen Probleme. Zum Beispiel durch die Wiederbelebung der alten Feuerwache in Form einer Galerie.“

Zur Eröffnung stellen 80 Künstler, die dem Galeristenpaar verbunden sind, ihre Werke aus, wobei das Motto „fünfzig x fünzig“ auf das Format der Arbeiten Bezug nimmt. Für die musikalische Umrahmung sorgten Astrid und Soleil Fröhlich sowie Martin Gut und Andreas Jaksch.

Blauensteiner zeigte sich überrascht und glücklich über das enorme Interesse und freut sich über die neuen Möglichkeiten nach der Übersiedelung aus der Bahnzeile ins ehemalige FF-Haus. Als Eigentümer des Gebäudes, das sie eigenhändig zur Galerie umgebaut haben, können Blauensteiner und Körner nun 80 Quadratmeter bzw. 362 Kubikmeter nutzen und in dem 4,70 Meter hohen Raum auch Performances und großformatige Arbeiten präsentieren.