Der Stoff, aus dem die Hoffnung ist. Über den Impfstoff gegen das Coronavirus und eine Menge Information und Aufklärung, die dazu noch notwendig ist.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 25. November 2020 (04:48)

Eine Dosis Hoffnung – die bietet für viele der Impfstoff gegen Corona. Er soll dazu führen, dass wir unserem Alltag wieder nachgehen können – ohne Angst haben zu müssen, damit das Virus zu verbreiten, uns selbst und andere zu gefährden. Nach Monaten voller Einschränkungen ist die Sehnsucht nach dem gewohnten Leben groß. Doch bringt der Impfstoff das tatsächlich zurück?

Damit die Gemeinschaft geschützt ist, müssten 95 Prozent der Weltbevölkerung Antikörper aufweisen, erklärt die Virologin. Eine solche Menge an Impfstoff muss produziert werden und für alle leistbar sein. Dann muss der Wirkstoff im Körper halten. Und, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, braucht es die Bereitschaft vieler, sich impfen zu lassen.

Einfach davon ausgehen, dass es die gibt, sollte die Politik nicht. Denn das Impfen stößt bekanntlich auch auf Angst und Ablehnung. Wer sich impfen lässt, trifft eine große Entscheidung: Dem gesunden Körper wird ein Mittel verabreicht, von dem die wenigsten verstehen, wie es wirkt oder entstanden ist.

Ankommen wird es daher auf die Menschen, die das tun. Wissenschaftler müssen aufklären – über Risiken, Vorteile, Nachteile, Entwicklung und Verfügbarkeit des Impfstoffes. Nur mit Information können sie dafür sorgen, dass die Hoffnung nicht im Keim erstickt.