Niederösterreich setzt auf PCR- statt Antigentests. Niederösterreich setzt weiterhin bei Untersuchungen auf das Coronavirus auf PCR-Tests. "Wir wenden bei behördlichen Testungen in Niederösterreich keine Antigentests an, weil wir genügend Kapazitäten haben, um diese mit PCR-Tests durchzuführen", erklärte ein Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

Von APA / NÖN.at Erstellt am 20. November 2020 (05:32)
Symbolbild
tilialucida - stock.adobe.com

Behördlich getestet werden laut dem Sprecher der Landesrätin Verdachtsfälle, Kontaktpersonen der Kategorie 1 und Haushaltsangehörige von Infizierten. Auch bei Screenings und "anlassbezogenen Umgebungsuntersuchungen" setze man PCR-Tests ein. Die Mitarbeiter in den niederösterreichischen Krankenhäusern würden alle sechs bis neun Tage ebenfalls mit PCR-Tests untersucht, teilte Bernhard Jany von der NÖ Landesgesundheitsagentur mit.

Nach Angaben aus dem Büro der Landesrätin müssen die Pflegeeinrichtungen ihre Mitarbeiter einmal pro Woche auf das Coronavirus testen. Hierfür seien die Zentren mit Antigentests von der AGES beliefert worden. Auch in den Praxen niedergelassener Ärzte, in Teststraßen von Arbeiter- und Wirtschaftskammer sowie in von Gemeinden organisierten Untersuchungen verwende man Antigentests. "Im Fall eines positiven Ergebnisses muss hier auch ein PCR-Test nachgeholt werden", so der Sprecher.