Von A wie Artenschutz bis U wie Umweltbildung. Niederösterreichs neue Nationalpark-Direktorin will vor allem Schulen und Familien in die Donau-Auen bringen. Und Niederösterreichs größtes Schutzgebiet auch für Niederösterreichs Landesausstellung 2022 in Marchegg "weiterentwickeln".

Von Michaela Fleck. Erstellt am 23. August 2019 (12:14)
NLK/Reinberger
Arbeitsgespräch im Grünen: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit Nationalpark-Direktorin Edith Klauser.

Schon im Februar hat Edith Klauser die Geschäftsführung des Nationalparks Donau-Auen übernommen. Bei einem Arbeitsgespräch mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stellte die Nationalpark-Direktorin jetzt ihre Schwerpunkte der nächsten Jahre für das Schutzgebiet vor. Ein Fokus wird weiterhin auf die Umweltbildungsarbeit gelegt.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen", so die Direktorin, "interessante Angebote für Familien und Schulklassen bereitzustellen. Der Programmfolder für die kommende Saison 2020 wurde bereits fertig gestellt und kann kostenfrei im Nationalparkbüro angefordert werden.“ 

Für Johanna Mikl-Leitner bietet der Nationalpark "seinen Gästen ein vielfältiges Programm mit Veranstaltungen, Exkursionen und Projektwochen. Insbesondere Kindern wird hier ein Bezug zur Umwelt vermittelt. Es ist wichtig, dass junge Menschen authentische Naturerfahrungen erleben können und Bewusstsein für die geschützte Flora und Fauna entwickeln", betont die Landeshauptfrau. Dafür leiste der Nationalpark Donau-Auen einen wesentlichen Beitrag. 

Neben Bildungsangeboten und Erholungsfunktion für die Bevölkerung zählen Artenschutz und Bewahrung intakter Lebensräume der Flusslandschaft zu den wesentlichen Aufgaben des Nationalparks. „Auf Basis des aktuellen Managementplans, der strategische Ziele und konkrete Maßnahmen für den Zeitraum 2019 bis 2028 formuliert, entwickeln wir in enger Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen und regionalen Interessensvertretern das Schutzgebiet weiter“, so Klauser. 

An der kommenden Landesausstellung 2022 in Marchegg mit dem Titel ‚Wunderwelt Natur‘ wird sich der Nationalpark Donau-Auen aktiv beteiligen: „Wir werden unser Know-how in der Natur- und Umweltvermittlung einbringen, sowie in der Planung und Konzeption der Programme rund um das Schloss Marchegg mit den Partnern der Region zusammenarbeiten“, erklärte Klauser. 

www.donauauen.at