FPÖ NÖ fordert: „Rettet den Sternenhimmel“. „In Österreich sind nur noch zehn Prozent der Sterne zu sehen, die in dünn besiedelten Gebieten, wie z.B. den Zentralalpen, beobachtbar sind. Milchstraße, Sternschnuppen und Kometen kann man oft nur noch fernab der Städte erleben“, so LAbg. Reinhard Teufel.

Von Martin Möser. Erstellt am 13. August 2018 (12:05)
Möser Martin
LAbg. Mag. Reinhard Teufel mit Tochter Heidi.

Der FPÖ sind Anlagen zur Erhellung von Gebäuden, die ihr Licht weitgehend ungenutzt zu den Seiten und nach oben abstrahlen, ein Dorn im Auge. Daher fordert die FPÖ Niederösterreich von der Bundesregierung: „Rettet den Sternenhimmel“.

Tatsächlich negative Auswirkungen auf Mensch und Tier sind bisher zwar noch nicht abschätzbar, aber gerade deshalb wünscht sich LAbg. Reinhard Teufel Studien zur wissenschaftlichen Untersuchung der Folgen von Lichtverschmutzung. „Hierbei könnte ein Sternenpark für astronomische Studien im südlichen Niederösterreich dienen“, so Teufel.

Auch der Energieverbrauch wird von der FPÖ Niederösterreich kritisiert. „30 bis 40 Prozent der Energie könnten bei sorgfältigeren Umgang mit Außenbeleuchtung eingespart werden“, erklärt Teufel.

Weiters wird die Bundesregierung von der FPÖ Niederösterreich aufgefordert durch legistische Maßnahmen die Beleuchtung von Gebäuden zwischen 23:00 und 4:00 Uhr zu unterbinden, auch sollen Unternehmen verpflichtet werden Licht nicht unkontrolliert und verschwenderisch in den Himmel zu streuen.