23 Millionen Euro für Wegenetz in NÖ. Zusätzliches Geld macht 2020 die Sanierung von 1.800 und den Neubau von 250 Wegen möglich.

Von Daniel Lohninger. Erstellt am 07. Juli 2019 (10:28)
NLK/Reinberger
 Präsentieren ein Paket für den Ausbau und die Erweiterung des NÖ-Güterwegenetzes: Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Niederösterreichs Güterwegenetz ist mehr als 30.000 Kilometer lang – entspricht also einer Wegstrecke von St. Pölten bis Sydney und retour. Um die Instandhaltung und den Ausbau dieser Wege zu fördern, gab das Land NÖ jetzt zusätzlich zu den ohnehin vorgesehenen 10 Millionen Euro weitere 13 Millionen frei. „Damit werden im Jahr 2020 insgesamt 23 Millionen Euro in die Erhaltung und den Neubau der niederösterreichischen Güterwege fließen“, erklärt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und betont: „Es ist mir ein zentrales Anliegen, den ländlichen Raum zu stärken.“

Insgesamt werden damit im nächsten Jahr etwa 1.800 Güterwege instandgesetzt und rund 250 Wege generalerneuert oder komplett neu errichtet.

„Das Erhalten und Verbessern dieser Lebensadern im ländlichen Raum ist eine gewaltige Aufgabe“, weiß Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf

Das Paket besteht aus zwei Teilen: In die Erhaltung bestehender Wege sollen acht Millionen Euro fließen, in den Bau neuer Güterwegen sollen fünf Millionen Euro investiert werden. Dafür werden auch EU-Mittel im Ausmaß von 2,3 Millionen Euro abgeholt. „Mit diesen beiden Maßnahmen liefert das Güterwege-Zusatzpaket einen Beitrag zur Sicherung der Verkehrswege in den Regionen“, betont Pernkopf. Zusätzlich kommt es durch die vermehrte Auftragslage zu einer Belebung des örtlichen Baugewerbes.

Der Präsident des Gemeindebundes Alfred Riedl freut sich über das Paket: „Es ist wichtig, dass den Gemeinden unter die Arme gegriffen wird. Bei den Güterwegen handelt es sich um Wege, die nicht nur für die Landwirtschaft von großem Wert, sondern auch für Gemeindebürger von Wichtigkeit sind.“