Förderung: „Wichtiges Bekenntnis zum Tierschutz“. Das Land Niederösterreich unterstützt tierheimbetreibende Tierschutzvereine mit einer jährlichen Summe von 1,3 Millionen Euro.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 22. Februar 2019 (11:49)
Symbolbild

Als „wichtiges Bekenntnis zum Tierschutz“ beschreibt Andrea Specht, Präsidentin des NÖ Tierschutzverbandes, die Unterstützung der Tierheime durch das Land NÖ. Die tierheimbetreibenden Tierschutzvereine Baden, Brunn/Gebirge, Bruck an der Leitha, Dechanthof, Krems, St.Pölten, Wiener Neustadt und Ternitz werden in den Jahren 2019 bis 2023 jährlich vom Land NÖ mit einer Förderung von 1,3 Millionen Euro unterstützt. Das haben Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl beschlossen.

Der Beschluss über diese Fördervereinbarung ist ein „klares Bekenntnis des Landes Niederösterreich zum Tierschutz“, der einen „sehr hohen Stellenwert“ in Niederösterreich hat, so Mikl-Leitner. „Die finanzielle Unterstützung ist auch eine Anerkennung für die großartigen Leistungen der Mitarbeiter in unseren Tierheimen und für die wichtige, oft ehrenamtliche Arbeit, die im Bereich des Tierschutzes geleistet wird.“

„Tierschutz mit Hausverstand“

Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl setzt auf „Tierschutz mit Hausverstand“. Ziel sei eine kurze Verweildauer im Tierheim, auch wenn es immer wieder Tiere geben werde, die für immer im Tierheim verbleiben müssen. Angedacht werden sollte auch ein Vergabestopp im Tierheim etwa vor Weihnachten und Ostern und das Verhindern von Kofferraumimporten, etwa durch den Kauf eines Tieres beim Züchter bzw. die Vermittlung durch ein Tierheim, so Waldhäusl.

„Der empathische Umgang „mit unseren tierischen Mitgeschöpfen“ sage viel über die moralische Haltung aus, betont Specht. „Die Unterstützung unserer Tierheime durch das Land Niederösterreich ist ein wichtiges Bekenntnis zum Tierschutz.“

Zusätzlich zur Fördervereinbarung erhält der Niederösterreichische Tierschutzverband mit Sitz in Wiener Neustadt in den Jahren 2019 bis 2023 eine jährliche Förderung von 159.000 Euro. Diese soll in Tätigkeiten zur Verbesserung der Vermittelbarkeit von Tierheimen, in Beratungs-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie erforderliche Investitionen fließen.