Landbauer folgt auf Rosenkranz. Walter Rosenkranz wird Volksanwalt. Udo Landbauer ist mit 1. Juli Landesparteiobmann.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 02. Juli 2019 (01:44)
Teresa Sturm
Walter Rosenkranz geht in die Volksanwaltschaft, wo er künftig „allen Bürgern bei ihren Problemen zur Seite stehen“ will., Udo Landbauer bezeichnet jedes Ergebnis um die 20 Prozent bei der Nationalratswahl als „gut“: „Aber es ist auch nach oben hin alles möglich.“ 

Es war Anfang 2018, als Udo Landbauer im Zuge der NS-Liedgut-Affäre alle seine politischen Funktionen niedergelegt hat. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wegen NS-Wiederbetätigung gegen vier Personen wurden im August des Vorjahres eingestellt. Da kehrte auch Landbauer in die Politik zurück.

Schon seit September war er geschäftsführender Landesparteiobmann. Nun folgt er per 1. Juli Walter Rosenkranz als neuer Landesparteiobmann der FPÖ NÖ. Rosenkranz, der ehemalige FPÖ-Klubobmann auf Bundesebene, wird künftig als Volksanwalt fungieren. Auch sein Nationalratsmandat werde der 56-jährige Kremser zurücklegen.

Landbauer nutzte die Übergabe, um sich bei Rosenkranz für den Einsatz in der Politik zu bedanken: „Auch als Landesobmann unserer freiheitlichen Familie in Niederösterreich war unser Walter immer ein starker und verlässlicher Partner für unsere Landsleute. Er hat zudem 2013, in einer mehr als schwierigen Situation, unsere Landesgruppe übernommen und als Teamplayer unsere Gesinnungsgemeinschaft in Niederösterreich, gemeinsam mit der freiheitlichen Basis, auf stabile Beine gestellt und den Weg einer starken Einheit geebnet“, sagt Landbauer.

Nationalratswahl ist „nächster Schritt“

Thematisch würde sich die Partei, laut Landbauer, den Punkten der letzten Jahre treu bleiben. Das sei etwa der Einsatz für leistbares Wohnen. „Nächster Schritt“ sei nun aber die Nationalratswahl im September.

„Ich bin überzeugt, dass sich hier noch einige wundern werden, welches Ergebnis wir hier in Niederösterreich mit Herbert Kickl (Anm.: Erstgereihter der Landesliste) zustande bringen werden“, sagt Landbauer. Er will die FPÖ NÖ außerdem noch stärker als „die soziale Heimatpartei für Land und Leute positionieren“. Landbauer wird weiterhin geschäftsführender Obmann des FPÖ-Landtagsklubs bleiben.