Bauernbund fordert Ende von "Schmuggelimporten". EU-Spitzenkandidat des NÖ Bauernbundes, Alex Bernhuber, setzt sich für eine klarere Kennzeichnung von Lebensmitteln ein: "Solche Importwaren gefährden unsere bäuerlichen Existenzen."

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. April 2019 (14:49)
NÖ Bauernbund/ G. Moser

In der letzten Woche berichteten zahlreiche Medien über "Schmuggelimporte" von Hühnerfleisch aus der Ukraine. Alexander Bernhuber, EU-Spitzenkandidat des NÖ Bauernbundes, setzt sich für Transparenz bei der Lebensmittelherkunft ein: "Wir wollen, dass Schummeltricks bei der Herkunft von Lebensmitteln ein Riegel vorgeschoben wird."

"Wenn jemand mit nicht klar deklarierten Billigprodukten aus dem Ausland Schindluder betreibt, betrügt er nicht nur die Konsumenten, sondern hintergeht auch unsere Bäuerinnen und Bauern", sagt Bernhuber. 

Österreichs Bäuerinnen und Bauern gehörten weltweit zu den besten und produzierten Milch, Fleisch und Eier unter den europaweit höchsten Qualitäts-, Tierschutz- und Umweltstandards. Die Herkunft solle also eindeutig dargestellt werden, fordert Bernhuber. 

Denn für die bäuerliche Landwirtschaft sei es eine Überlebensfrage, dass deren Produkte in den Regalen, aber auch bei Gemeinschaftsverpflegungen, wie in der Kantine, erkannt und gekauft würden. Das helfe nicht nur den Bäuerinnen und Bauern, sondern leiste auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, sagt Bernhuber.