Corona: Das gilt ab 10. Juni. Sperrstunde, Treffen im privaten Bereich, Veranstaltungen: Das sind die Regeln ab Donnerstag, 10. Juni. Ein Überblick.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Juni 2021 (10:58)
Symbolbild
Kichigin, Shutterstock.com

Nach den großen Öffnungsschritten am 19. Mai, kommt es ab Donnerstag, 10. Juni, erneut zu Lockerungen - in der Gastronomie sowie bei Veranstaltungen und privaten Zusammenkünften. Die Verordnung wurde vom Gesundheitsministerium bereits erlassen. Hier gibt's die neuen Regeln im Überblick: 

  • Länger bleiben und sich in größeren Runden treffen, darf man sich ab 10. Juni in der Gastronomie. Die Sperrstunde wird von 22 auf 24 Uhr nach hinten verlegt. Indoor sind maximal acht Erwachsene an einem Tisch erlaubt, outdoor 16 Erwachsene - jeweils plus Kinder. Der 3-G-Nachweis (getestet, genesen, geimpft) muss weiterhin erbracht werden. Auch Tests für das Personal sind weiterhin regelmäßig vorgesehen.
  • Dieselben Personen-Grenzen wie in der Gastronomie gelten, laut der Verordnung, auch im privaten Bereich: 16 outdoor, 8 indoor - jeweils plus Kinder. Die Masken- und Abstandspflicht fällt bei Zusammenkünften von bis zu acht Menschen. 
  • Im Handel und in Museen wird die Quadratmeter-Regel gelockert. Pro Kunde müssen dann nicht mehr 20, sondern nur 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Begleitend wird der Mindestabstand auf einen Meter halbiert. Die 3-G-Regel gilt im Handel und in Museen nicht. 
  • Die Auslastung in Kultureinrichtungen wird von 50 auf 75 Prozent angehoben. Die Maskenpflicht, die outdoor noch bei Veranstaltungen gilt, entfällt. Ab 10. Juni dürfen Veranstaltungen (angemeldet) mit 1.500 Sitzplätze indoor und 3.000 Sitzplätzen outdoor abgehalten werden. 
  • Für Reisebusse und Ausflugsschiffe wird die Auslastungsbeschränkung ebenfalls aufgehoben, ein 3-G-Nachweis ist jedoch erforderlich. Seil- und Zahnradbahnen können bis zu 75 Prozent gefüllt werden.

Ausblick 1. Juli: Weitere Lockerungen sind für 1. Juli geplant. Die Sperrstunde soll dann komplett fallen und wieder den Gastronomen überlassen bleiben; auch die Besucherbeschränkungen. Kontaktbeschränkungen soll es, wie auf der Webseite des Gesundheitsministeriums erklärt, ebenfalls nicht mehr geben.