Was ihr zur NÖ Landtagswahl wissen müsst

Erstellt am 24. Jänner 2023 | 15:00
Lesezeit: 3 Min
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Die Stimmabgabe ist in 2.600 Wahllokalen möglich.
Foto: Wodicka
1,29 Millionen Landsleute wählen am kommenden Sonntag den neuen Landtag. Antworten auf die Fragen, wann, wo, wie gewählt werden kann, hat die NÖN:

Bei der Landtagswahl am Sonntag, 29. Jänner, können 1,29 Millionen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher über die Politik der nächsten fünf Jahre entscheiden. Zur Auswahl stehen die fünf Landtagsparteien, ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grüne und NEOS. In einzelnen Wahlkreisen kommen mit der MFG, der Liste „Dein Ziel“ und der KPÖ plus noch bis zu zwei Listen auf dem Stimmzettel hinzu.

Wo kann ich wählen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, seine Stimme abzugeben: am Sonntag, 29. Jänner, in einem der 2.600 Wahllokale oder mittels Briefwahl. Für nicht-gehfähige Personen gibt es fliegende Wahlkommissionen, die Hausbesuche machen. Wahlkarten können noch persönlich auf der Gemeinde bis Freitag, 27., beantragt (und auch direkt wieder abgegeben) werden. Die schriftliche Beantragung geht nur noch am Mittwoch, 25. Gezählt werden Wahlkarten nur, wenn sie am Sonntag um 6.30 Uhr bei der Gemeindewahlbehörde eingelangt sind oder im Wahllokal abgegeben werden.

Wann haben die Wahllokale geöffnet?

Die Öffnungszeiten sind unterschiedlich. Die meisten Wahllokale haben ab 7 oder 8 Uhr geöffnet, in größeren Orten bis 15 oder 16 Uhr, in kleineren bis Mittag. Frühaufsteher können in Euratsfeld (Bezirk Amstetten) und dem Sprengel 6 in Wiener Neustadt ab 6 Uhr ihr Kreuzerl machen. Nicht trödeln dürfen die Menschen in einem Sprengel in Sitzendorf an der Schmida (B. Hollabrunn). Dort können sie nur zwischen 11 bis 12 Uhr wählen. In Wolfsgraben (B. St. Pölten) macht das letzte Wahllokal erst um 17 Uhr zu. 

In dieser PDF-Datei findet ihr alle NÖ Wahllokale im Überblick:

Wahllokale nach Bezirken geordnet.pdf (pdf)

Wann steht das Ergebnis fest?

Die ersten Hochrechnungen werden um 17 Uhr erwartet, das vorläufige Ergebnis soll es am Sonntag zwischen 20 und 21 Uhr geben. Nicht enthalten sind da wahlkreisfremde Wahlkarten. Sie werden bis Dienstag ausgezählt, sollten aber kaum etwas ändern. Endgültig ist das Ergebnis nach der Landeswahlbehörde-Sitzung am 6. Februar.

Was gibt es zu beachten?

In Niederösterreich gilt „Name vor Partei“. Wer Partei A ankreuzt, aber einer Person aus Partei B seine Vorzugsstimme gibt, hat Partei B gewählt. Außerdem: Ausweis nicht vergessen! Der muss im Wahllokal vorgelegt werden.

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