NÖ macht Bahn frei für AstraZeneca. Durch die Empfehlung des AstraZeneca-Impfstoffes auch für Ältere wird das Impfen in Niederösterreich voraussichtlich schneller gehen, heißt es vom Notruf NÖ. Der Impfplan wird momentan adaptiert.

Von Lisa Röhrer und APA . Erstellt am 05. März 2021 (17:39)
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In Österreich wurden bisher - mit wenigen Ausnahmen - nur Menschen unter 65 Jahren mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft. Nun wird sich das ändern. Das Nationale Impfgremium (NIG) hat sich nach seiner heutigen Sitzung für den Einsatz von AstraZeneca ohne oberes Alterslimit ausgesprochen. Der Impfstoff kann also auch für Hochbetagte und Risikogruppen verwendet werden. 

Das wird auch den NÖ-Impfplan verändern, bestätigt Notruf NÖ als Impfkoordinator. "Das Impfen wird voraussichtlich schneller gehen", sagt Sprecher Stefan Spielbichler. Eine neue Strategie wird momentan erarbeitet. Wer welchen Impfstoff bekommt, hängt ab sofort nicht mehr vom Alter ab, sondern nur noch von der Verfügbarkeit der Vakzine. 

Über 65-Jährige, die das wollten, wurden in Niederösterreich auch schon bisher mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft, heißt es vom Notruf NÖ.  

Nicht empfohlen für ältere Menschen war der Impfstoff bisher aufgrund der eingeschränkten Datenlage. Aufgrund der nun vorliegenden neuen Daten aus großen Anwendungsstudien, die in den letzten Tagen vorveröffentlicht wurden, ist eine solche Einschränkung nicht mehr notwendig, hieß es nun vonseiten des Gesundheitsministeriums.