Wieser fordert Steuerbefreiung bei Sozialplänen. Leistungen aus Sozialplänen für gekündigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen steuerfrei werden, fordert der Präsident der niederösterreichischen Arbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund NÖ-Vorsitzender Markus Wieser.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 18. September 2019 (13:16)
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Markus Wieser,AKNÖ-Präsident Markus WIESER –Sozialdemokratische GewerkschafterInnen (FSG) Mandate: 67

Konkreten Anlass lieferten die Kündigungen von bis zu 200 Mitarbeitern des Spritzgussformen-Herstellers Husky-KTW in Waidhofen/Thaya. Die gekündigten Mitarbeiter müssen auf Einkommen aus dem mit dem Betriebsrat verhandelten Sozialplan zwischen 30 und 48 Prozent Einkommenssteuer zahlen. "Das ist überhaupt nicht einzusehen. Geld aus einem Sozialplan ist dafür gedacht, um die sozialen Härten der betroffenen gekündigten Arbeitnehmer abzufedern", sagte Wieser.

Er fordert eine entsprechende Gesetzesänderung noch vor der Wahl. Laut Wieser ist eine steuerliche Befreiung von Sozialplänen eine konkrete Maßnahme, um die Arbeitnehmer zu entlasten, wie es die Parteien im Wahlkampf zur Sprache brachten.