ÖVP: Digitalisierung soll weiter forciert werden . NÖ-Spitzenkandidat und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Landesrätin Petra Bohuslav sprachen in einer Pressekonferenz über Digitalisierungsprojekte in NÖ.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 18. September 2019 (17:55)
Teresa Sturm
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Landesrätin Petra Bohuslav wollen Digitalisierung weiter in unterschiedlichsten Bereichen forcieren.

Wolfgang Sobotka, Niederösterreichs Spitzenkandidat für die ÖVP, sprach im Zuge eines Pressetermins von der Steuerlast in Österreich. Die ÖVP wolle, dass die Steuer- und Abgabenquote in Richtung 40 Prozent geht.

„Noch im September sollen einige wesentliche Schritte für Selbstständige beschlossen werden, wie die Senkung der Krankenversicherungsbeiträge von 7,65 auf 6,8 Prozent, die Erhöhung der Grenze für geringwertigen Wirtschaftsgüter von 400 auf 800 Euro bis hin zur Anhebung der Kleinunternehmergrenze auf 35.000 Euro“, sagt Sobotka.


Digitalisierung als Chance

Die Digitalisierung würde vielen Menschen das alltägliche Leben vereinfachen, so Sobotka in seinen Ausführungen. Dabei streicht er vor allem den Gesundheitsbereich hervor. „Es können Wege und Wartezeiten verkürzt, Krankheiten frühzeitig erkannt und dadurch die Chancen auf ein längeres Leben ermöglicht werden“, so der Spitzenkandidat der ÖVP NÖ.

Sobotka wünscht sich zudem, dass es für Unternehmen vermehrt möglich ist, Mitarbeitern Home-Office, also das Arbeiten von Zuhause, zu ermöglichen. Dafür brauche es aber einen Ausbau der Infrastruktur, um schnelleres Internet bieten zu können.

200 Digitalisierungsprojekte in NÖ

Es gebe bereits eine Digitalisierungsstrategie mit klaren Zielen, sagte Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP). Daher sieht sie NÖ hier in einer Vorreiterrolle.

Neben Maßnahmen im Bereich der Wirtschaft sprach Bohuslav davon, dass in Niederösterreich derzeit 200 Projekte im Bereich der Digitalisierung laufen. Hier erwähnte sie das Haus der Digitalisierung. 

„Das niederösterreichische Konzept wurde von europäischen Expertinnen und Experten als ‚Digital Innovation Hub‘ in Österreich ausgewählt, wodurch das ‚Haus der Digitalisierung‘ noch stärker in die internationale Auslage gestellt wird“, so die Landesrätin.