Neunkirchen , St. Pölten

Erstellt am 13. Juni 2018, 09:14

von Walter Fahrnberger und APA Red

Unwetter: Pernkopf sichert rasche finanzielle Hilfe zu. Nach den heftigen Unwettern v.a. im Bezirk Neunkirchen wird sich Stephan Pernkopf, LH-Stv. und Landesrat (für Umwelt, Landwirtschaft, Energie, Landeskliniken und Feuerwehren), am Mittwoch selbst ein Bild von der Lage im Süden des Landes machen. Im Gespräch mit der NÖN sichert er rasche Unterstützung für die Betroffenen zu.

Bezirkskommandant Josef Huber und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf  |  Bernhard Karnthaler

Pernkopf werde am Mittwochvormittag in den schwer betroffenen Bezirk Neunkirchen fahren und sich ein Bild vor Ort machen. „Wir haben den Katastrophenhilfszug aus Wiener Neustadt angefordert; da geht es darum, die Mannschaft auszutauschen. Insgesamt waren über 700 Einsatzkräfte aktiv. Die Leute vor Ort haben gesagt, es sei eine regelrechte Weltuntergangsstimmung gewesen. Die Meteorologen können zur Zeit noch keine Entwarnung geben“, hielt Pernkopf fest.

Stephan Pernkopf   |  Erich Marschik

Auch Infrastruktur wie Eisenbahn-Geleise etc. war von den Gewittern betroffen. Für Betroffene soll die Schadenabwicklung schnell gehen, sicherte Pernkopf zu: In wenigen Tagen soll sich schon finanzielle Hilfe für die Betroffenen am Konto befinden. Wichtig sei, dass die Hilfe rasch ankomme, so Pernkopf zur NÖN.

Auch Regierungsspitze kündigte rasche Hilfe an

Angesichts der Verwüstungen durch schwere Unwetter in Teilen Österreichs haben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) am Mittwoch rasche Hilfe für Betroffene angekündigt. Die Bereitstellung von Mitteln aus dem Katastrophenfonds werde geprüft, hieß es aus dem Kanzleramt.

Nach den anlaufenden Aufräumarbeiten sollen zügig die entstandenen Schäden erhoben werden. Man sei mit den zuständigen Stellen der Länder in Kontakt, um Hilfsmaßnahmen unbürokratisch in die Wege zu leiten. Dank gelte den Einsatzkräften und freiwilligen Helfern. Kurz drückte zudem gegenüber den Angehörigen eines Mannes, der bei dem Unwetter im Grazer Stadtpark ums Leben gekommen ist, sein Mitgefühl aus.

„Eine dramatische Situation vor Ort, die Freiwillige Feuerwehr und alle anderen Einsatzkräfte versuchen alles, um weitere Schäden zu verhindern. Wenn die gröbsten Schäden beseitigt sind, werden die Schadenskommissionen so rasch wie möglich ihre Arbeit aufnehmen, damit wir auch möglichst schnell finanzielle Hilfe für die Betroffenen bereitstellen können“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.