Schul-Ampel bleibt auch in "roten" Bezirken "gelb". In Schulen gibt es wenig positv Getestete, heißt es aus der Bildungsdirektion. Für Lehrer, Schüler und Eltern ändert sich nach den Herbstferien deshalb auch in den fünf "roten" NÖ-Regionen nichts.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Oktober 2020 (12:35)
Symbolbild
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St. Pölten-Stadt, Mödling, Amstetten, Tulln und Bruck/Leitha - diese Bezirke sind auf der Corona-Ampel nun "rot". In Schulen bleiben die Ampeln aber auf "Gelb". 

Erklärt wird das von der Bildungsdirektion damit, dass die Anzahl der positiv getesteten Schülerinnen und Schüler verhältnismäßig gering ist. So gab es in den letzten 14 Tagen in Niederösterreich insgesamt 229 positiv getestete Schülerinnen und Schüler. Das entspricht 0,13 Prozent der gesamten Schülerzahl von rund 180.000. In den "roten Bezirken" wurden in St. Pölten 0,14 Prozent, Mödling 0,12 Prozent, Amstetten 0,05 Prozent, Tulln 0,09 Prozent und in Bruck an der Leitha 0,11 Prozent der Schülerinnen und Schüler positiv getestet. 

In den Schulen gelten damit nach den Herbstferien auch weiterhin die für "Gelb" definierten Regeln: Maskenpflicht außerhalb der Klasse sowie Singen und Turnen im Freien. "Wenn alle diese Maßnahmen eingehalten werden, haben wir viel erreicht und werden im Kampf gegen den Corona-Virus in unseren Schulen auch weiterhin gut unterwegs sein", sind Bildungsdirektor Johann Heuras und Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister optimistisch.

Sollte es aus epidemiologischer Sicht dennoch notwendig sein in der einen oder andern Schule bei der Ampelfarbe nachzuschärfen, werde das individuell gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde abgestimmt.