Kinderbetreuung: Diese Gemeinden sind Vorbilder. Die Sommerferien sind da. Für Eltern bedeutet das: Was tun mit den Kindern?

Von Linda Goldsteiner. Erstellt am 09. Juli 2019 (02:33)
NLK/Reinberger
Elisabeth Bartl (l.), Elisabeth Ritzer (r.) sowie die Kinder Anika und

Schmuckwerkstatt, Pizzabacken oder Museumsausflug. Das Perchtoldsdorfer Ferienspiel bietet über acht Wochen mit mehr als 150 Aktivitäten ein breites Sommerangebot für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Damit holte sich die Marktgemeinde den ersten Platz beim Wettbewerb Ferienbetreuung vom NÖ Familienland – als Beispiel, wie gelungene Ferienbetreuung funktioniert. Das Programm ist gratis oder kostengünstig und reicht von Natur-, Kreativ-, und Kunstaktivitäten bis hin zu Besichtigungen und Exkursionen. Auch Bewegung wird mit Angeboten wie Klettern, Leichtathletik oder einem mehrtägigen „Summer-Skate-Camp“ groß geschrieben.

Für Mitorganisatorin Elisabeth Bartl von der Kulturabteilung Perchtoldsdorf war in der prämierten Ferienbetreuung vom Vorjahr vor allem ein Angebot prägend: „Wir haben fünf Tage lang mit den Kindern gemeinsam ein Musical einstudiert. Die Kinder haben auch selbst ihre Kostüme entworfen, was für alle ein Erlebnis war. Am Ende der Woche wurde das Musical dann aufgeführt.“

Teschl-Hofmeister gratulierte Siegern

Die zweitplatzierte Stadtgemeinde Melk fokussierte ihr Ferienprogramm auf die Heimatstadt selbst. Die Kinder erkundeten versteckte Plätze in Melk sowie regionale Vereine und Betriebe. Platz drei ging an die Marktgemeinde Enzesfeld Lindabrunn.

Familienlandesrätin Elisabeth Teschl-Hofmeister gratulierte den Siegern des Wettbewerbs beim Ferienauftaktfest in St. Pölten und lud alle niederösterreichischen Gemeinden dazu ein, sich „im Sinne der Kinder“ von den Ideen der Preisträger inspirieren zu lassen.