Landesschülervertretung: „Nicht in Panik geraten“. Landesschülervertreter erachten Maßnahmen als sinnvoll. Sie appellieren an ihre Kollegen, Ruhe zu bewahren, und fordern einen „ordentlichen Plan“ von der Bundesregierung.

Von Lisa Röhrer. Erstellt am 10. März 2020 (14:13)
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Ab Montag sollen Unis und FHs geschlossen bleiben ( wir berichteten, siehe hier ). Maßnahmen kündigte die Bundesregierung auch für Schulen an.

Die Landesschülervertretung begrüßt die verschärften Bestimmung, um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken: „Was mit den Schulen und Kindergärten passiert, ist noch nicht genau festgelegt. Dennoch sehen wir die Maßnahmen als sinnvoll an, da sie einer weiteren Verbreitung entgegenwirken“, heißt es in einem Statement an die NÖN.

Ebenfalls bitten die Schülervertreter ihre Kollegen „nicht in Panik zu geraten, sondern die Situation sachlich und ruhig zu analysieren und aufzunehmen“.

Einen Appell richtet die Landesschülervertretung auch an das Bildungsministerium und die gesamte Bundesregierung: „Es ist notwendig, einen ordentlichen Plan ausarbeiten, welcher für eine geregelten Ablauf in den Schulen sorgt“, meint das Team rund um BHS-Landesschulsprecher Benjamin Koiser. Schließungen könnten durchaus möglich sein, dennoch müsse hierbei darauf geschaut werden, dass die Betreuungsmöglichkeiten weiterhin in Takt sind und Eltern mit der Situation nicht allein gelassen werden.

„Des Weiteren betrifft es auch alle Maturantinnen, welche ab Mai in die Abschlussprüfungen hineinstarten. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass faire Möglichkeiten ausgearbeitet werden und die Schulen mit den Schülern zusammenarbeiten.“ Eine mögliche Verschiebung schließen die Schülervertreter zurzeit nicht aus. „Ein runder Tisch, an dem sich alle Schulpartner zusammenfinden, wäre jetzt sicher der richtige Schritt“, fordern sie.