NÖAAB-Hager präzisiert Zivildienst-Forderung. Der Spitzenkandidat der Liste Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG bei den Arbeiterkammer NÖ-Wahlen, Josef Hager, kann sich B-Tauglichkeit für den Zivildienst vorstellen.

Von Anita Kiefer. Erstellt am 11. Februar 2019 (11:10)
VPNÖ
Josef Hager spricht sich für eine B-Tauglichkeit für den Zivildienst aus.

Anfang Februar ließ Josef Hager, Arbeiterkammer NÖ-Vizepräsident und Spitzenkandidat der Liste Volkspartei Niederösterreich NÖAAB-FCG bei den Arbeiterkammer NÖ-Wahlen, mit der Idee aufhorchen, dass für den Wehrdienst Untaugliche nicht zwangsweise auch für den Zivildienst untauglich sein müssten. Heute Vormittag machte Hager seine Forderung vor Journalisten konkreter: Er könne sich eine tatsächliche B-Tauglichkeit für den Zivildienst vorstellen, die von der Wehrdiensttauglichkeit abgekoppelt ist. Gerade, wo die Rettungsorganisationen händeringend nach Personal suchen, müsse über so eine Idee nachgedacht werden. Hager forderte den Gesetzgeber auf, entsprechende Adaptierungen durchzudenken.

Schwerpunktthemen Lehre und Arbeitszeit

Was die Schwerpunktthemen seiner Liste für die Arbeiterkammer NÖ-Wahlen angeht, wolle man den Fokus auf die Bereiche Lehre und Arbeitszeitflexibilisierung legen. Es gelte das Image der Lehre zu heben und wieder mehr junge Menschen für die Lehre zu begeistern. Außerdem brauche es für veränderte Arbeitsabläufe auch veränderte Regelungen – er setze sich für eine Forcierung von Home Office ein, so Hager. Außerdem wolle er Auszeiten und Sabbaticals leichter umsetzbar machen, etwa durch Arbeitszeitkonten. Es dürfe aber durch flexiblere Arbeitsbedingungen „kein Nachteil für die Arbeitnehmer“ entstehen.

Die Arbeiterkammer NÖ-Wahlen finden von 20. März bis 2. April statt. Wahlberechtigt sind 500.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Laut Angaben Josef Hagers seien von 219 Kandidatinnen und Kandidaten auf seiner Liste die Hälfte neu.