Hafenecker und Vilimsky gehen als Generalsekretäre. Nach Harald Vilimyky hat auch Christian Hafenecker seine Funktion als Generalsekretär der FPÖ zurückgelegt. Es handle sich um einen freiwilligen Rückzug sagte er am Mittwoch am Rande der Parteiklausur. Es sei an der Zeit, an eine jüngere Person zu übergeben. Auch Vilimsky betonte, dass sein Rückzug auf eigenen Wunsch erfolge. Wer den beiden nachfolgt, ist noch nicht entschieden.

Von Markus Zauner und APA / NÖN.at. Update am 08. Januar 2020 (15:54)
Christian Hafenecker
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Es sei seine persönliche Entscheidung gewesen, als Generalsekretär zurückzutreten, die er schon Anfang Dezember mit Parteichef Norbert Hofer akkordiert habe.  

„Nach zwei Bundeswahlkämpfen, die ich geleitet habe, ist der Zeitpunkt zum Durchschnaufen gekommen“, betont Hafenecker im NÖN-Gespräch. Freiheitlicher Verkehrssprecher im Parlament will Hafenecker weiter bleiben, ebenso Vize-Landesobmann der Freiheitlichen in Niederösterreich. 

Vilimsky wiederum betonte, der wahrscheinlich längstgediente Generalsekretär einer Partei in Österreich gewesen zu sein. "Daher war es mehr als an der Zeit zu übergeben." Auch er betonte, den Schritt immer wieder aufgeschoben zu haben, zuletzt aufgrund der Parteikrise, die durch das Ibiza-Video verursacht wurde. Neben seinem internationalen Engagement will er sich als Verantwortlicher in den Wiener Wahlkampf einmischen.

Wer Vilimsky und Hafenecker nachfolgt, könnte bereits bei der Parteiklausur entschieden werden. Kolportiert wurde etwa Michael Schnedlitz, ein Vertrauter des niederösterreichischen Landesparteichefs Udo Landbauer.