Bauernbund „will die Betriebe stärken“. Bauernbund schwor in Tulln 1.500 Delegierte auf die Wahl ein. Land schnürt Unterstützungspaket für Landwirte.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:04)

Knapp 84 Prozent hat der NÖ Bauernbund bei der Landwirtschaftskammerwahl am 1. März zu verteidigen. Damit das gelingt, hat die ÖVP in der Messe Tulln einen professionellen Wahlkampfauftakt zelebriert. Mit Unterstützung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, den Ministerinnen Klaudia Tanner und Elisabeth Köstinger sowie 1.500 Anhängern.

„Ich habe heute beim Hereingehen schon mehr Leuten die Hand gegeben, als andere Listen Mitglieder haben“, spielte Spitzenkandidat Johannes Schmuckenschlager auf die größte Anzahl der wahlwerbenden Listen jemals an. Der Bauernbund ist dabei die einzige der fünf, die mit insgesamt 1.581 Kandidaten in allen Bezirken antritt – 72 landesweit für das Bauernparlament, 1.509 in den Bezirksbauernkammern.

Bei seinem ersten Antreten als Spitzenkandidat setzt Schmuckenschlager auf Grundwerte des Bauernbundes: Verbundenheit, Einigkeit und Stärke für eine starke Interessensvertretung. Er will die 38.000 bäuerlichen Familienbetriebe in NÖ stärken, unter anderem mit besserer Produktkennzeichnung. Gemeinsam mit Bund und Land soll das gelingen. Mikl-Leitner kündigte für diese Woche ein Unterstützungspaket für die Bauern an.