ÖBB-Nachtarbeiten auf der „alten“ Weststrecke. Zur Erhaltung der Betriebsqualität werden von den ÖBB auf der „alten“ Weststrecke Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, die in vier Nächten abgewickelt werden.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 25. April 2019 (14:57)
ÖBB, Wallner Alexandra
Stopfmaschine unterwegs

Begonnen wird mit den Arbeiten in der Nacht von 29. auf 30. April im Bahnhof Pottenbrunn, dann folgen Kirchstetten (2./3. Mai), Neulengbach (3./4. Mai) und Rekawinkel von 16. auf 17. Mai. Für den Zugverkehr ergeben sich durch die Nachtarbeiten keine Behinderungen. Die ÖBB ersuchen um Verständnis, dass es zu einem Anstieg des Geräuschpegels kommen kann.

Maßnahmen sichern Qualität der Schieneninfrastruktur

Die Maßnahmen an der Schieneninfrastruktur finden statt, damit die erforderliche, sichere Gleislage und Funktionalität gegeben und in weiterer Folge ein sicherer und pünktlicher Zugbetrieb gewährleistet bleiben. Die Hauptarbeit ist dabei die Erhaltungsstopfung im Gleis und in den Weichen – das heißt, Weichenstopfen und Gleisstopfen mit einer Gleisstopfmaschine.

Diese hebt das Gleis (Schienen und Schwellen) auf, verdichtet den Schotter darunter und planiert und profiliert den Gleisschotter. Im Anschluss wird das Gleis von der Maschine wieder millimetergenau vermessen aufgesetzt. Um einen möglichst raschen Bauablauf sicher zu stellen und um den Zugverkehr für die Fahrgäste untertags aufrecht zu erhalten, finden die Arbeiten in der Nacht statt.

ÖBB ersuchen um Verständnis für Lärmentwicklung

Die ÖBB sind bemüht, Lärm- und Staubentwicklungen so gering wie möglich zu halten, ersuchen aber um Verständnis, dass diese aufgrund der durchzuführenden Arbeiten und der dazu erforderlichen Maschinen und Warnsignale nicht vermieden werden können.