Europatage an der Fachhochschule. Hochkarätige Expertenrunde an der Fachhochschule Burgenland: "Mythos und Fakten" in Europa werden beim Business Forum diskutiert.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 10. Mai 2019 (21:39)

Im Vorfeld der EU-Wahl und anlässlich der jährlichen Europatage wird an der Fachhochschule in Eisenstadt zum zweitägigen Business Forum geladen. Eröffnet wurde das Programm am Freitag von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, FH-Geschäftsführer Georg Pehm und Departmentleiterin Silvia Ettl-Huber, die mit dem Department Wirtschaft für die Europatage verantwortlich zeichnet.

Zum heurigen Thema ""Mythos und Fakten" referierten hochkarätige Experten: Michael Löwy, Bereichsleiter für Internationale Beziehungen in der Industriellenvereinigung Österreich, sprach über die "wirtschaftspolitische Rolle Europas in der neuen Welt". Wolfgang Petritsch, Botschafter a.D. und Präsident der Austria Marshallplan Foundation, beleuchtete das Spannungsfeld zwischen den USA und China. Harald Jedlicka von der Weltbank referierte über unterschiedliche Standards in den EU-Ländern.

"Europa steckt in der DNA der FH"

Der "Mythos Europa" wird im Zuge der zweitägigen Fachtagung "herausgefordert": Dies bietet den Studierenden einmal mehr die Möglichkeit, sich dem Thema unter verschiedensten Gesichtspunkten zu nähern. Zur  Eröffnung wies Landeshauptmann Doskozil zum einen auf die Bedeutung der EU für die Region hin. Zum anderen betonte er im Hinblick auf die bevorstehende Europawahl, dass die Union sich auch verstärkt sozialer Themen annehmen müsse. "Für ein gemeinsames Europa fehlt noch viel, wenn jeder Staat nur auf sich schaut", warnte Doskozil vor "Nationalismen".

Departmentleiterin Ettl-Huber und Geschäftsführer Pehm wiesen auf die internationale Ausrichtung der Fachhochschule Burgenland hin: "Die FH ist mit der europäischen Integration groß geworden und heute eine europäische Hochschule durch und durch." Dies zeige sich nicht nur an den Studierenden aus 47 verschiedenen Nationen, sondern vor allem auch an speziellen Schwerpunkten und dem internationalen Netzwerk.